FUSSBALL – LANDESPOKAL: Bismark und Gardelegen schließen nichts aus

Weiterkommen erwünscht

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Steht vor einer interessanten Aufgabe: Timon Motejat (vorne). Mit dem Landesligisten TuS Schwarz-Weiß Bismark trifft Motejat in der zweiten Runde des Fußball-Landespokals auf den Oberligisten TV Askania Bernburg. 

Gardelegen/Bismark – In der Fußball-Landesliga läuft es für den SSV Gardelegen und den TuS Schwarz-Weiß Bismark bislang nach einem gelungenen Auftakt sehr gut. Diese gute Form soll beiden Altmärkern morgen Nachmittag zum Weiterkommen im Landespokal verhelfen.

SSV 80 Gardelegen - SV Eintracht Elster (Sonnabend, 15 Uhr). In der Liga läuft es richtig rund und auch im Landespokalwettbewerb spielen die Männer des SSV 80 Gardelegen eine gute Rolle. In der Ausscheidungsrunde setzten sich die Westaltmärker beim Möringer SV durch und in der 1. Hauptrunde schalteten die SSV-Kicker um Trainer Norbert mit dem FSV Barleben gar einen Verbandsligisten aus. Morgen steht die 2. Runde auf dem Programm und wieder treffen die Gardelegener auf einen höherklassigen Gegner. Die Rolandstädter erwarten nämlich mit dem SV Eintracht Elster einen weiteren Verbandsligisten. „Wir haben nichts zu verlieren und können ohne den ganz großen Druck in das Spiel gehen“, so SSV-Trainer Norbert Scheinert. „Wir treten jedoch auf eigenem Platz an und wollen schon versuchen, das Spiel zu gewinnen. Wir werden alles daran setzen, dem Verbandsligisten ein Bein zu stellen“, macht er die Ambitionen seiner Mannschaft deutlich. Aufgrund des überragenden Saisonstarts dürften die SSV-Kicker mit gehörigem Selbstvertrauen in dieses Pokalspiel gehen und brauchen sich in keinem Fall vor dem höherklassigen Kontrahenten verstecken. Wie man einen vermeintlichen Favoriten ausschaltet, haben die Gardelegener zudem auch schon bewiesen. Clemens-Paul Berlin, Max Preuß, Vincent Lüppken und Keeper Marcus Falk stehen zwar am morgigen Sonnabend nicht zur Verfügung, dennoch sind die SSV-Kicker in der Breite gut aufgestellt, um eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen zu schicken.

TuS Bismark - TV Askania Bernburg (Sonnabend, 15 Uhr). „Es wird spannend zu sehen, wie wir mithalten können. Das ist ein großes Kaliber.“ Für Trainer Christoph Grabau und seinen Fußball-Landesligisten TuS Schwarz-Weiß Bismark ist der TV Askania Bernburg aus der Oberliga Süd sicherlich kein Traumlos. Aber dennoch eine interessante Herausforderung. Zwei Ligen trennen die beiden Teams voneinander. Den besseren Start in die neue Saison erwischte Bismark, das laut Grabau gut in Form sei. Die Zahlen sprechen für den TuS: Sieben Punkte aus drei Landesliga-Spielen und das Erreichen der zweiten Pokalrunde. Bernburg ist schlechter gestartet. In der Oberliga gab es einen Sieg aus vier Spielen. Bernburg will das Pokalspiel gegen Grabau und Co. erfolgreich gestalten, um dadurch neue Kräfte für den Liga-Alltag für sich freizusetzen.

Das wollen die Schwarz-Weiß auf dem eigenen Platz verhindern. „Die Mannschaft ist heiß da drauf, auch mal solch einen Gegner zu kriegen“, hat Grabaus Team keine Angst vor dem Aufeinandertreffen, das für den TuS zu einem weiteren Test wird. Der Oberligist werde Bismark fordern, weiß Grabau. Dessen Elf hat aber nichts zu verlieren. Daher schielt der TuS aufs Weiterkommen. „Ich bin überzeugt, dass das möglich ist“, erklärt Grabau, der wieder auf Philipp Grempler bauen kann. Dagegen sind Felix Knoblich und Max Voigt nicht einsetzbar.

VON TOBIAS WEBER UND PATRICK NOWAK

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