2. Bundesliga Bohlekegeln: Binde mit Heimvorteil / Stendal auswärts

Weiße Weste wahren

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Lutz Krüger strebt mit dem SV Binde zwei 3:0-Heimsiege gegen Ilsenburg und Oberschöneweide II an.

Arendsee/Stendal. So wie das alte Jahr endete, beginnt für die Bohlekegler des Stendaler KC und des SV Binde auch das neue. In der 2. Bundesliga treffen die beiden altmärkischen Vertretungen auf exakt die gleichen Mannschaften, denen sie Anfang Dezember begegnet waren.

Stendaler KC

Die Stendaler haben sich dabei zum Jahresauftakt hohe Ziele gesetzt. Sie müssen bei Sparta Berlin und NKC Berlin jeweils auswärts ran, erhoffen sich aber dennoch einen Auswärtspunkt. „Nach diesem Wochenende wollen wir wieder eine weiße Weste haben“, erklärt Mannschaftsleiter Klaus Borsch, der mit dem SKC einem verlorenen Zähler auf eigener Bahn nachtrauert.

Die Chancen auf den Zusatzzähler stehen am Sonnabend bei Sparta am besten. „Die waren bei uns dicht dran, von daher gehe ich davon aus, dass sich die Bahnen ähnlich sind. Wir liebäugeln mit einem Zusatzpunkt. Dafür müssen aber alle Spieler ihre Form erreichen“, so Borsch.

Schwieriger ist es am Sonntag um die Chancen des SKC beim NKC Berlin bestellt. Die Berliner, in der Vorsaison aus der 1. Bundesliga abgestiegen, spielen erwartungsgemäß im oberen Tabellendrittel mit und treten zudem auf einer Bahn an, die den Stendalern komplett unbekannt ist. Zwei Fakten, die für eine klare Angelegenheit zu Gunsten des NKC sprechen. „In dem Spiel erhoffen wir uns weniger. Die sind mannschaftlich stärker und geschlossener als wir“, sieht Borsch nur wenig Chancen auf eine Überraschung für Stendal.

SV Binde

Trotz ansprechender Leistungen waren die Binder beim KSC Ilsenburg und bei Union Oberschöneweide ohne Punkte geblieben. Auf den heimischen bahnen in Arendsee wollen die Westaltmärker den Spieß diesmal aber umdrehen. „Wir wollen beide Partien mit 3:0 gewinnen, um damit unsere gute Position in der Tabelle zu festigen“, kündigt Mannschaftskapitän Alf Schernikau an. Bislang konnten die Binder alle ihre Heimspiele sicher gewinnen, die weiße Weste soll natürlich gewahrt werden, zumal die Hochkaräter der Liga Hertha BSC und NKC Berlin noch in der Seestadt vorstellig werden.

Die Union-Reserve stuft Schernikau als „gefährlicher“ ein, hat sich doch das Team vor der Saison verstärkt und ist sehr ausgeglichen besetzt. Doch die Binder brauchen nicht auf den Gegner schauen und müssen nur selbst ihre gewohnten Heim-Leistungen abrufen. Personell ist alles an Deck, die Stammbesetzung mit Burkhard Thiede, Jochen Neubauer, Carlo Thiede, Lutz Krüger, Stefan Dombrowski und Alf Schernikau wird die beiden Begegnungen bestreiten. Als Ersatzmann steht Wolfram Albrecht bereit.

Auf der Kegelbahn in Arendsee beginnen die Spiele am Sonnabend um 13 Uhr gegen Ilsenburg und am Sonntag um 10 Uhr gegen Oberschöneweide. Dabei hoffen die Binder wieder auf die lautstarke Unterstützung ihrer zahlreichen Fans.

Von Tobias Haack und Renee Sensenschmidt

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