KOMMENTAR

Warum der Appell von Jörn Schulz richtig ist

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Jörn Schulz, Trainer Lok Stendal

Jörn Schulz hat am Sonntag nach dem 2:0-Sieg gegen den Torgelower FC Greif zu den Fans des Oberligisten gesprochen. Der Trainer des 1. FC Lok Stendal bat um Geduld und äußerte sich zur Erwartungshaltung im Stendaler Umfeld. Dazu hat die Sportredaktion der Altmark Zeitung eine klare Meinung.

Kommentar

Bevor Lok Stendals Trainer Jörn Schulz am Sonntagnachmittag begann, den 2:0-Sieg über den Torgelower FC Greif zu analysieren, passierte zunächst etwas anderes. Schulz sprach offen über die kritische Auswertung des überraschenden Ausscheidens im Landespokal beim FC Einheit Wernigerode.

Kurz darauf richtete er folgende Worte an den Anhang des 1. FC Lok Stendal: Jeder könne seine Meinung äußern. Es dürfe aber nicht vergessen werden, dass die Mannschaft noch jung sei. Und sich aufgrund des kleinen Umbruchs noch finden muss.

Folgendes war der Grund für Schulz’ Appell: Nach gutem Beginn der Torgelower tätigten Teile der Stendaler Fans vorwurfsvolle Äußerungen und unterstellen den Lok-Spielern Lustlosigkeit. Das konnte der Trainer nicht auf sich sitzen lassen und stellte sich schützend vor seine Elf, die erneut unter großem Druck steht.

Das war die einzig richtige Verhaltensweise! Genau diesen Appell hatte es in dieser Form gebraucht. Vielleicht wird Schulz erhört. Möglicherweise beruhigt sich das strenge Stendaler Umfeld. Bekanntlich gilt doch: Miteinander ist in den meisten Fällen immer besser als gegeneinander...

VON PATRICK NOWAK

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