Basketball – Bezirksliga: Kalbe gewinnt 102:51 / PSV Salzwedel verliert 66:79

VfL wahrt seine weiße Weste

+
Jan Lohse (am Ball) setzte sich hier energisch durch und erzielte zwei seiner 13 Punkte. Der VfL Kalbe gewann sein Heimspiel am Ende deutlich mit 102:51.

Kalbe/Salzwedel. Aus westaltmärkischer Sicht waren in der Basketball-Bezirksliga am Wochenende lediglich der VfL Kalbe und der PSV Salzwedel aktiv. Während die Kalbenser einen ungefährdeten Heimsieg einfuhren, mussten die PSV-Korbjäger eine Auswärtsniederlage hinnehmen.

Die Partien in der Zusammenfassung:

VfL Kalbe - USC Magdeburg III 102:51

Die Basketballer des VfL Kalbe wahrten auch im Duell mit dem USC Magdeburg III ihre weiße Weste, denn am Ende verbuchten die VfL-Männer ihren neunten Sieg im neunten Spiel. Auch wenn die Gäste aus der Landeshauptstadt zunächst noch gut mithielten (8:7), setzten sich die VfL-Männer im Verlauf des ersten Viertels ab und gingen mit einem 24:15 in die erste Pause. Im zweiten Durchgang blieben die Kalbenser am Drücker und hatten bereits zur Halbzeit eine Entscheidung herbeigeführt - 48:28. Und auch nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand und kamen über ein 75:36 (30.) zum deutlichen 102:51-Endstand.

„Wir haben von Anfang bis Ende konzentriert gespielt und uns diesmal auch keine Schwächephase geleistet. Zudem lief der Ball sehr gut und wir haben unsere offenen Würfe getroffen“, freute sich VfL-Spielertrainer Harald Lotsch, der verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte, über die gute Vorstellung seiner Mannschaft.

• VfL Kalbe: Berck (16 Punkte), Czubkowski (15), Drüsedau (6), Duwe, Gericke (3), Lenz (5), Lohse (13), Mehlicke (17), Schmieder, Schröder (4), Schülke (23).

---

Elbe Baskets - PSV Salzwedel 79:66

Für die Salzwedeler Herren-Basketballer stand am Sonnabend das Auswärtsspiel bei den Elbe Baskets aus Magdeburg auf dem Programm. Dabei gab es eine ärgerliche 79:66-Niederlage für den Tabellendritten. Und das lag vor allem an einem Spieler der Elbe Baskets. Tobias Bauer brachte nämlich acht Dreier im Salzwedeler Korb unter, kam insgesamt auf 44 Punkte und war somit der Garant für den Magdeburger Sieg. Die Salzwedeler mussten allerdings in diesem Spiel mit Manthey, Gercke, Gäde und Ziemke gleich auf vier Leistungsträger verzichten.

Zu Beginn der Partie setzen sich die Gäste erst einmal ab und führten nach vier Minuten mit 6:3. Im weiteren Spielverlauf konnten die Magdeburger, vor allem durch den bärenstarken Tobias Bauer, immer wieder erfolgreich den Korb attackieren. Dadurch lagen die Salzwedeler zur Halbzeit 39:26 hinten. In der zweiten Spielhälfte agierten die Gäste, vor allem offensiv, immer besser. PSV-Center Edgar Golcer konnte oft gut am Brett in Szene gesetzt werden und Janek Stowitschek, Niclas Kuhl sowie Janik Müller versenkten einige Dreier im gegnerischen Korb. Aufseiten der Elbe Baskets verhinderte aber ein ums andere mal Bauer, dass die Salzwedeler ihren Rückstand verringern konnten - 66:79. Die Salzwedeler Basketballer sind damit nach einem starken Saisonstart ins Mittelfeld abgerutscht und können beim Thema Aufstieg nicht mehr mitreden.

„Wir hatten heute leider nur einen mittelmäßigen Kader zur Verfügung. Dafür hat das Team eigentlich ganz gut gespielt. Der Grund für unsere Niederlage war einfach der nicht zu stoppende Tobias Bauer“, fasste PSV-Spielertrainer Reinhard Geratz zusammen.

• PSV Salzwedel: Geratz (12), Golcer (9), Kuhl (8), Kummert, Müller (12), Petrovic (1), Stowitschek (22), Wagner (2).

Von Tobias Weber und Reinhard Geratz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare