FUSSBALL – LANDESKLASSE: Spitzenreiter Letzlingen ist beim TuS gefordert

„Wahrburg ist eine Wundertüte“

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Einsatz noch fraglich: Ob Christian Palutke (rechts) seinem FSV Heide Letzlingen beim TuS Wahrburg helfen kann, steht noch nicht fest. 

Stendal/Letzlingen – Das Hinspiel war intensiv und zweikampfbetont. Am Ende konnte Spitzenreiter Heide Letzlingen mit 2:1 gewinnen und ging durchaus verdient als Sieger vom Platz. Im Rückspiel wollen die Landesklasse-Fußballer des TuS Wahrburg den Spieß natürlich gern umdrehen.

Keine einfache Aufgabe für eine Mannschaft im Umbruch.

„Wir hatten im Winter elf Abgänge, deswegen ist es klar, dass wir bis zum Sommer personell auf dem Zahnfleisch gehen werden“, blickt Marc Teichert voraus. Der Sportkoordinator des TuS Wahrburg muss morgen zudem auf Kapitän Felix Belling verzichten. Ein Lichtblick: „Hari Karaterzyan wird nach einer Sperre zurückkehren“, so Teichert. Und ganz unzufrieden müssen die Stendaler gar nicht sein.

Aus den zwei bisherigen Rückrunden-Begegnungen konnten sie vier Punkte mitnehmen. Dem Auswärtssieg beim Tabellendritten Eintracht Salzwedel ließen sie vor Wochenfrist ein Remis daheim gegen den FSV Saxonia Tangermünde, der aktuell Rang vier der Landesklasse belegt, folgen. Die Herausforderung wird nun noch ein Stück weit größer, da der Tabellenführer nach Wahrburg kommt. Für die Gastgeber wird es in dieser Partie darum gehen, sich nicht zu verstecken, sondern vor heimischer Kulisse mutig aufzutreten. Vielleicht können sie den FSV Heide Letzlingen überraschen, der sie in der neu sortierten Formation noch nicht so gut kennt. Mit einem Dreier könnte Wahrburg seinen Platz im Tabellen-Mittelfeld festigen.

Sollten die Wahrburger ihr Vorhaben umsetzen und mutig in das Heimspiel gehen, könnte dies natürlich auch den Gästen in die Karten spielen. Zuletzt taten sich die Heide-Kicker gegen defensiv ausgerichtete Potzehner überaus schwer, gewannen am Ende denkbar knapp mit 2:1. Trainer Dirksen Höft war nach der Partie mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden und fordert daher eine Steigerung.

„Wir müssen einfach wieder in die Spur kommen. Wichtig ist, dass die Jungs miteinander spielen und die nötige Freude auf dem Platz entwickeln“, so Heide-Coach Dirksen Höft. Mit Blick auf den Kader muss Höft lediglich auf Marcel Grabau verzichten. Dafür kehrt Fabian Schlamann wieder in die Mannschaft zurück. Ein Fragezeichen steht indes noch hinter dem Einsatz von Christian Palutke. Den morgigen Kontrahenten kann Höft nur schwer einschätzen. „Wahrburg ist eine Wundertüte, gerade nach dem personellen Umbruch. Aber sie haben durchaus gezeigt, was sie können und Salzwedel geschlagen. Wir schauen aber nur auf uns und werden den Gegner nicht unterschätzen“, unterstreicht der Letzlinger Übungsleiter.

VON SABINE LINDENAU UND TOBIAS WEBER

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