Volleyball-Landespokal: SSV Gardelegen erwartet unter anderem den VC Bitterfeld-Wolfen I

Wahnsinn! Der Zweitligist kommt

Jonas Rummel (Mitte) und die Landesoberliga-Volleyballer des SSV Gardelegen genießen in der dritten Runde des Landespokals Heimrecht. Fotos: Weber

Gardelegen. Den 29. März sollten sich nicht nur Volleyball-Fans in der Altmark ganz dick in den Kalender eintragen, denn an diesem Sonnabend steht im Volleyball-Landespokal die dritte Runde auf dem Programm.

Dabei haben die Männer des SSV Gardelegen das große Los gezogen, denn zu Gast in der „Willi-Friedrichs-Halle“ ist unter anderem der VC Bitterfeld-Wolfen I, der in der 2. Bundesliga aktiv ist. Ob die Gardelegener dann auch gegen den Zweitligisten spielen werden, entscheidet sich allerdings erst am Turniertag.

Im Volleyball-Landespokal treten in einer Runde nämlich immer vier Mannschaften an und spielen nur einen Sieger aus, der dann in die nächste Runde einzieht. Laut Spielansetzung steht der erste Gegner der SSV-Männer noch nicht fest, denn es sind noch Partien der zweiten Pokalrunde offen, die am 2. Februar ausgespielt werden. Allem Anschein nach treffen die Gardelegener aber auf den CV Mitteldeutschland II, der in seiner Runde favorisiert ist und sich auch durchsetzen sollte. Somit würden die Rolandstädter im Auftaktspiel einen Regionalligisten vor der Brust haben. Der CV Mitteldeutschland II belegt in der Regionalliga Nordost momentan den vierten Platz und geht somit natürlich auch favorisiert in die Partie gegen den SSV.

Im zweiten Spiel des Tages greift dann der Zweitligist in das Geschehen ein und bekommt es mit dem Landesoberligisten SG Einheit Halle zu tun. Anschließend treffen die beiden Sieger im großen Finale aufeinander und spielen den Tagessieger aus. Dieser steht dann auch im Endspiel um den Landespokal. Wollen die Gardelegener also gegen den Zweitligisten antreten, müssen die Männer Kapitän Arne Kreißl erst den Regionalligisten aus dem Weg räumen. Das dürfte Ansporn genug sein.

„Es ist natürlich für uns nahezu die ideale Auslosung. Aus meiner Sicht wäre es natürlich schöner, wenn wir direkt gegen den Zweitligisten spielen könnten. Aber allein schon die Heimrunde und dass ein Bundesligist zu uns kommt, ist schon was absolut besonderes. Aus sportlicher Sicht können wir alles zeigen und völlig ohne Druck agieren. Alle Spieler dürften mit Spaß an die Sache herangehen. Sollten wir das erste Spiel gegen den Regionalligisten gewinnen, wäre das Finale gegen den Bundesligisten wohl für alle ein Höhepunkt in ihrer aktiven Laufbahn“, war von SSV-Kapitän Arne Kreißl im Vorfeld zu erfahren. Da die Heimspiele des Gardelegener Landesoberliga-Teams schon sehr gut besucht sind, dürfte diese Pokalrunde in Sachen Zuschauerresonanz noch einen drauf setzen. Somit dürften die Gardelegener wohl damit rechnen, dass die „Willi-Friedrichs-Halle“ am 29. März aus allen Nähten platzt. Ungewohnt ist allerdings der Spielbeginn, denn die SSV-Männer starten mit ihrem Spiel bereits um zehn Uhr.

Losglück hatte übrigens auch der zweite altmärkische Vertreter im Landespokal, die SG Post Stendal. Auch die Ostaltmärker, die bekanntlich in der Landesliga aktiv sind, genießen Heimrecht und tragen ihre Runde ebenfalls am Sonnabend, 29. März, aus. Fest steht bereits, dass die Stendaler in ihrer Auftaktbegegnung einen schweren Brocken vor der Brust haben, denn die Post-Männer treffen auf den SV Fortuna Ballenstedt, immerhin ungeschlagener Tabellenführer der Landesoberliga. Die anderen beiden beteiligten Mannschaften stehen hingegen noch nicht fest, denn am 2. Februar stehen noch Begegnungen der zweiten Pokalrunde aus. Wirft man jedoch einen Blick auf die Ansetzungen, dann dürften mit dem USC Magdeburg und dem MTV Wittenberg zwei Regionalligisten das Teilnehmerfeld in Stendal komplettieren.

Von Tobias Weber

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