FUSSBALL KREISOBERLIGA ALTMARK WEST FSV Eiche Mieste mit 13 Punkten im Titelrennen dabei

„Wären gerne ohne Niederlage geblieben“

Manuel Weis (l.) liegt mit dem FSV Eiche Mieste auf Platz sechs der Fußball-Kreisoberliga Altmark West.
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Manuel Weis (l.) liegt mit dem FSV Eiche Mieste auf Platz sechs der Fußball-Kreisoberliga Altmark West.

Mieste – Seit . der Saison 2016/17 gehört der FSV Eiche Mieste in der Fußball-Kreisoberliga Altmark West zu den Mannschaften, die bei der Vergabe des Meistertitels ein Wörtchen mitreden. Auch aktuell sind die „Eichen“ wieder im Titelkampf vertreten.

13 Zähler wurden in den ersten sechs Begegnungen erspielt. Damit liegt das Team von Trainer Michael Friedrich zwar nur auf Rang sechs, doch alle vor ihr liegenden Vertretungen können aufgrund der knappen Punktabstände noch aus eigener Kraft überholt werden.

„Es ist in dieser Saison schwer, Erster zu werden. Ein Platz unter den ersten drei wäre schön“, sieht sich Trainer Friedrich mit den weiteren Teams der Spitzengruppe auf Augenhöhe. Nachdem zu Saisonbeginn Eintracht Mechau (4:1) und der Kuhfelder SV (10:2) jeweils sicher bezwungen wurden, gab es am dritten Spieltag eine 1:2-Heimniederlage gegen Mittitelanwärter VfB Klötze. Nach einer frühen Führung durch Maik Märtens ließen die Miester im weiteren Spielverlauf einige gute Möglichkeiten ungenutzt. Der VfB machte es besser und wendete mit zwei Toren noch das Blatt.

Eine Woche später nutzten die Miester ihre Chancen besser und gewannen beim TSV Kusey verdient mit 4:2. Es folgte eine 0:2-Niederlage im Kreispokal beim SSV Gardelegen II, die die Spieler jedoch recht gelassen nahmen. Nicht aber das 2:2 daheim gegen Schwalbe Schwiesau, als Dominec Soeder erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich erzielte und damit eine weitere Niederlage verhinderte. Im letzten Duell vor dem Lockdown präsentierten sich die Miester bei Spitzenreiter SV Langenapel in guter Verfassung und siegten aufgrund einer bärenstarken zweiten Halbzeit deutlich mit 4:1. „Das war die beste Halbzeit, die ich von der Mannschaft gesehen habe“, lobt Neu-Trainer Friedrich, der seine Truppe auf einem guten Entwicklungsweg sieht.

Um jedoch im Titelkampf bestehen zu können, erwartet der Trainer eine gute Leistung über 90 Minuten. Denn im bisherigen Saisonverlauf schwächelten die FSV-Kicker zumeist im ersten Abschnitt. Der FSV-Trainer bemängelt zudem neben der Chancenverwertung und dem Umkehrspiel auch das Zweikampfverhalten. „Wir lassen uns zu oft den Schneid abkaufen. Wir müssen die Zweikämpfe energischer und entschlossner führen. Zudem müssen wir geduldiger agieren.“ Michael Friedrich ist dennoch positiv gestimmt. „Wir wären gerne ohne Niederlage geblieben. Meine Spieler sind sehr wissbegierig und zeigen eine gute Trainingseinstellung.“

Im derzeitigen Lockdown halten sich die Spieler mit individuellen Trainingseinheiten weiter fit. An Fußballspielen ist zur Zeit aber nicht zu denken. „Wir wissen nicht wie es weitergeht, wir müssen abwarten“, blickt auch Michael Friedrich in eine ungewisse Zukunft.  

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