Fußball: Lok-Neuzugang Martin Krüger kommt mit hohen Zielen ans „Hölzchen“

„Von Platz drei hast du nicht viel“

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Die hohen Ansprüche des Vereins lockten Martin Krüger vom Burger BC zum 1. FC Lok Stendal.

tha Stendal. Der 1. FC Lok Stendal setzt in diesem Sommer bei der Wahl seiner Neuzugänge auf Qualität statt auf Quantität. Einer, der seine Fähigkeiten bereits im ersten Testspiel am Sonnabend unter Beweis gestellt hat, ist Rechtsaußen Martin Krüger.

Nach dem 11:2-Sieg gegen den VfB Ottersleben stand der 25-Jährige der Altmark Zeitung für ein Interview zur Verfügung und ließ große Ziele durchblicken.

Martin Krüger, Sie sind jetzt seit knapp einer Woche hier und mit ihrer neuen Mannschaft im Training. Wie fällt das erste Fazit hier in Stendal aus?

„Super positiv. Ich bin gleich am ersten Tag richtig gut aufgenommen worden von den Jungs und kenne ja auch schon sehr viele aus der Vergangenheit. Natürlich haben wir ein bisschen angezogen im Training, was klar ist. Es machen alle richtig gut mit. Wir haben Tempo und beißen alle und jetzt haben wir die erste Woche schon mal überstanden.“

Wie haben Sie den ersten Test und den hohen Sieg gegen den VfB Ottersleben erlebt?

„Wir haben es gewonnen, auch in der Höhe gerechtfertigt würde ich sagen. Es war ein gutes Spiel und so kann es weitergehen.“

Wie kam Ihr Wechsel vom Burger BC in die Altmark zum 1. FC Lok Stendal zustande?

„Ich habe mir die Mannschaft hier schon lange angeguckt, mit dem Fazit, dass hier der Anspruch besteht, auch ein bisschen höher zu spielen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass es auch mein Anspruch ist und von daher habe ich mich dafür entschieden, hierher zu kommen.“

Wer hat den ersten Schritt gemacht?

„Es war eher beidseitig. Ich habe den ersten Kontakt gesucht. Daraufhin war das Interesse von Stendal da und so kam es zum Wechsel.“

Sie haben im ersten Durchgang gegen Ottersleben auf dem rechten Flügel schon sehr gut mit Martin Gebauer harmoniert. Könnte das die neue starke Seite des 1. FC Lok werden?

„Ich denke schon, ja. Mit dem Tempo, was wir beide haben, mit dem Drang nach vorne und dem guten Passspiel läuft das wirklich schon sehr gut. Die rechte Seite hat mir auch Spaß gemacht!“

Dennoch haben Sie im zweiten Durchgang zentral gespielt.

„Ja, das ist sicherlich auch eine Position, die ich spielen kann. Je nachdem, wie der Trainer mich sieht und was wir vorhaben. Wir werden es sehen.“

Wie sieht Ihr persönliches Saisonziel mit dem 1. FC Lok Stendal aus?

„Ich möchte das Bestmögliche erreichen und ich glaube, da ist einiges möglich.“

Was heißt das denn konkret in Zahlen?

„Es wurde ja schon gesagt, es soll unter die ersten Drei gehen. Ich persönlich habe aber immer das Ziel, dass da die Eins steht und von daher schauen wir mal, was kommt.“

Also soll die Meisterschaft her?

„Ich sage mal, den Anspruch muss man einfach haben. Es nutzt ja nichts, wenn du um Platz drei spielst. Davon hast du am Ende nicht viel.“

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