Altmark-Wendland-Liga im Frauenfußball: 3:1-Heimerfolg gegen Langenapel

Viktoria Lüdtke stellte für Pretzier die Weichen

sen Altmark. Gleich dreimal traten am Wochenende Mannschaften zu fälligen Punktspielen in der Altmark-Wendland-Liga im Frauenfußball nicht an.

Somit kamen Spitzenreiter Breese/Hitzacker (gegen Clenze), Rochau/Arneburg (gegen Breselenz) und Beetzendorf/Immekath (gegen Havelberg) zu kampflosen 3:0-Erfolgen. Dort, wo gespielt wurde, gab es die erwarteten Resultate. Pretzier bezwang Langenapel mit 3:1, während sich Neuling Tangermünde daheim Woltersdorf mit 0:3 beugen musste.

SG Pretzier - SV Langenapel 3:1 (3:1). Die Einheimischen erwischten einen Start nach Maß, denn nach schöner Vorarbeit von Friederike Grant und Carolin Marquardt netzte Viktoria Lüdtke bereits nach wenigen Sekunden unbedrängt zur schnellen 1:0-Führung ein. In der Folgezeit blieben die Pretziererinnen überlegen, sie vergaben jedoch einige gute Einschussmöglichkeiten. Erst Isabelle Bobe und abermals Viktoria Lüdtke erhöhten auf 3:0. Kurz vor der Pause kam bei den Gästen wieder Hoffnung auf, denn nach einer Flanke von Lisa Schulz hatte SG-Spielerin Stefanie Schweigel den Ball ins eigene Tor abgefälscht. Auch nach dem Wechsel blieb Pretzier überlegen, doch richtig zwingend waren die Angriffsaktionen nicht. Und es hätte noch einmal spannend werden können, wenn Schiedsrichter Uwe Weise nach einem Foul von SG-Keeperin Annika Wernstedt an Nora Selzer auf Elfmeter entschieden hätte (66.).

Tore: 1:0 Viktoria Lüdtke (2.), 2:0 Isabelle Bobe (35.), 3:0 Lüdtke (37.), 3:1 Stefanie Schweigel (38., ET).

Saxonia Tangermünde - TuS Woltersdorf 0:3 (0:2). Die Gäste agierten von Beginn an überlegen und gewannen daher auch in der Höhe verdient. Doch die junge Mannschaft von Trainer Marc Jensen ließ in der Defensive lange nichts zu. In der 27. Minute vergab Nicole Riedel nach einem Konter die mögliche Führung. Anschließend nahm die Partie den erwarteten Verlauf. Zunächst senkte sich eine Flanke zum 0:1 ins Tor, ihren zweiten Treffer spielten die Gäste mustergültig heraus. Auch nach der Pause blieb Woltersdorf überlegen, mit einigen Paraden verhinderte Birgit Damker zunächst weitere Gegentore. Einmal musste die Saxonia-Torhüterin dann aber doch noch hinter sich greifen.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 (30., 42., 72.).

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