„Viele sehr gute Mannschaften“

SSV Gardelegen geht als Titelverteidiger ins Turnier

Die Freude war riesengroß: Am 5. Januar 2014 gewannen die Landesklasse-Fußballer vom SSV Gardelegen durch einen furiosen 9:1-Finalsieg gegen Medizin Uchtspringe überraschend das 23. Altmark-Masters. Bei der 24. Auflage muss der Titelverteidiger in der Vorrunde wieder gegen die Mediziner ran.
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Die Freude war riesengroß: Am 5. Januar 2014 gewannen die Landesklasse-Fußballer vom SSV Gardelegen durch einen furiosen 9:1-Finalsieg gegen Medizin Uchtspringe überraschend das 23. Altmark-Masters. Bei der 24. Auflage muss der Titelverteidiger in der Vorrunde wieder gegen die Mediziner ran.
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Gardelegen. Sie sorgten bei der 23. Auflage des Altmark-Masters für die Überraschung. Die Kicker des SSV Gardelegen sicherten sich nämlich am Ende den Sieg und treten somit als Titelverteidiger an.

„Sicherlich war unser Sieg schon etwas überraschend, doch wenn man das Turnier im Ganzen betrachtet, haben wir am Ende nicht unverdient gewonnen“, war von SSV-Coach Norbert Scheinert, der damals übrigens noch nicht im Amt war, zu erfahren. Scheinert weilte unter den Zuschauern und verfolgte den Auftritt der SSV-Männer sicher mit Genugtuung. Vor einem Jahr starteten die Gardelegener zwar mit einer Niederlage in das Turnier und alles deutete auf ein schnelles Ausscheiden hin, doch im weiteren Verlauf der Vorrunde steigerten sich die Rolandstädter und sicherten sich am Ende sogar noch den Gruppensieg. In der K. o. -Runde marschierten die Gardelegener dann von Sieg zu Sieg und überzeugten mit starkem Hallenfußball. Das Meisterstück lieferten die SSV-Kicker dann im Endspiel ab, als der SV Medizin Uchtspringe mit 9:1 förmlich aus der Halle geschossen wurde.

In diesem Jahr hält Scheinert den Ball jedoch flach. „Wir haben keine echte Zielstellung. Wir wollen einfach eine gute Leistung abrufen und den Zuschauern ansehnlichen Hallenfußball präsentieren. Wie weit wir dann kommen, wird man sehen“, so Scheinert. Was die Favoriten angeht, war sich der Gardelegener Trainer nicht wirklich sicher. „Natürlich muss man den 1. FC Lok Stendal als Verbandsligist mit vielen guten Spielern immer auf dem Zettel haben. Ansonsten ist das sehr schwer zu sagen, denn es sind viele sehr gute Mannschaften dabei“, war dem SSV-Coach zu entlocken.

Von Tobias Weber

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