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VfL Kalbe glänzt mit weißer Weste

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Von: Renee Sensenschmidt

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Zwei Männer und ein Basketball
Sascha Pietz (r.) steuerte 20 Punkte zum deutlichen 84:65-Heimsieg des VfL Kalbe in der Basketball-Landesliga gegen den USC Magdeburg II bei. © Renee Sensenschmidt

Altmark – Aufsteiger VfL Kalbe zieht in der Basketball-Landesliga, Staffel 1, weiterhin ungefährdet seine Kreise. Das Team um Spielertrainer Harald Lotsch gewann auch ihr siebtes Saisonspiel, in eigener Halle wurde der USC Magdeburg II mit 84:65 bezwungen. Indes hat der BBC Stendal die Vorwochen-Niederlage gegen Kalbe weggesteckt und ist in Wolmirstedt mit einem 63:56-Sieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Für Vorjahresmeister Salzwedel läuft es aktuell weiterhin schlecht, auch in Niederndodeleben gab es für die HanseBaskets nichts zu holen.

VfL Kalbe - USC Magdeburg II 84:65 (48:34). Der Tabellenführer legte gleich mit hohem Tempo, einer starken Defense und vielen erfolgreichen Korbversuchen los. Die Startformation mit den beiden erfahrenen Harald Lotsch und Christian Mehlicke sowie den Youngstern Derik Bartel, Sascha Pietz und Jonas Wolff wirbelte den USC gehörig durcheinander. Bis auf 18:6 enteilte der VfL, ehe es mit einer 25:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Viertel war es insbesondere Spielertrainer Lotsch, der mit mehreren Dreipunktewürfen glänzte. Zur Pause führte der VfL dann mit 48:34. Trotz zahlreicher personeller Wechsel und Umstellungen wurde die Führung im dritten Abschnitt behauptet, 62:46 stand es nach 30 Minuten. Im vierten Viertel geriet der VfL-Motor dann ins Stocken, einige Aktionen wurden zu hektisch abgeschlossen, die Würfe fanden nicht den Weg in den gegnerischen Korb. Der USC traf indes gut und verkürzte schnell auf 54:62 (33.). Nach einer Auszeit und die Rückkehr zur Startformation lief das Spiel dann wieder in die gewünschten Bahnen. Ein Dreipunktewurf von Christian Mehlicke zum 67:56 beruhigte die Gemüter, anschließend zog der VfL zum 84:65-Erfolg davon.

Harald Lotsch war nach der Begegnung recht zufrieden. „Der USC hat nach der Pause gut Druck gemacht und uns zu einigen ungewohnten Fehlern gezwungen. Mit unserer Startformation haben wir dann aber wieder für klare Verhältnisse gesorgt.“ Angesprochen auf die bislang makellose Punktebilanz und einen möglichen Aufstieg in die Oberliga blieb der Spielertrainer gelassen. „Ich staune selbst, dass es für uns als Aufsteiger so gut läuft. An die Oberliga denken wir nicht. Die Play-offs mit den Teams der Staffel 2 werden ein wichtiger Gradmesser sein.“

VfL Kalbe (Punkte): Bartel (21), Czubkowski, Dibbert, Duwe, Kanitz, Konitzer, Lotsch (21), Mehlicke (6), Pietz (20), Schülke, Wolff (14).

Baskets Wolmirstedt II - BBC Stendal 56:63 (30:24). Die Rolandstädter fanden schlecht in die Partie, aufgrund einer schlechten Trefferquote lag der BBC nach dem ersten Viertel mit 11:17 zurück. Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichen, zur Pause führten die Gastgeber mit 17:11. Nach dem Wechsel drehten die Lizards dann auf und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde das Blatt gewendet. Aus dieser ragte einmal mehr Top-Scorer Lennart Wille mit 27 Punkten heraus. Nach dem dritten Viertel führten die Stendaler mit 47:43 und gaben in den letzten zehn Minuten diesen Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand.

BBC Stendal: Bessert (2), Ehrlich, Goroncy (11), D. Lemme (7), M. Lemme (4), Mogk (12), B. Richter, E. Richter, L. Wille (27).

TSV Niederndodeleben - HanseBaskets Salzwedel 62:49 (32:32). Ohne die beiden Topscorer Marcel Ziemke und Marcel Manthey fehlte es den Jeetzestädtern einmal mehr die Durchschlagskraft am und unter dem gegnerischen Korb. Drei Viertel gestalteten die Mannen um Spielertrainer Edgar Golcer sogar ausgeglichen, nur im zweiten Abschnitt musste man abreißen lassen. Neben Janik Damm gefiel bei den Gästen Nachwuchsspieler Till Müller, dem 13 Punkte gelangen.

HanseBaskets Salzwedel: Damm (18), L. Geratz, Gilch (2), Golcer (8), Eudritch (2), Müller (13), Schönfelder, Schulze, Seemann (6).

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