Fußball, Verbandsliga: 1. FC Lok kann sich gegen SSC torreich verabschieden

Versöhnliches zum Ende

Steht der 1. FC Lok Stendal gegen Schönebeck wieder vor einem lockeren Trainingsspiel? Beim 11:0-Sieg im Vorjahr traf Vincent Kühn (rechts) dreimal.
+
Steht der 1. FC Lok Stendal gegen Schönebeck wieder vor einem lockeren Trainingsspiel? Beim 11:0-Sieg im Vorjahr traf Vincent Kühn (rechts) dreimal.
  • Tobias Haack
    VonTobias Haack
    schließen

Stendal. Mit einem hohen Heimsieg vom eigenen Publikum verabschieden und ein positives Gefühl mit in die Weihnachtspause nehmen, das wünscht sich jede Mannschaft, egal in welcher Sportart.

Die Verbandsliga-Fußballer des 1. FC Lok Stendal bekommen dazu am Sonntag um 13 Uhr die Chance auf dem Silbertablett serviert. Zum Jahresabschluss kommt das abgeschlagene Schlusslicht vom Schönebecker SC ins „Hölzchen“.

„Für mich ist wichtig, dass das Spiel einen gerechten Ausgang nimmt. Ein 1:0 bringt am Ende auch nur drei Punkte, aber wir streben ein klares Spiel mit einem klaren Ergebnis an“, will sich Lok-Coach Sven Körner vor der Partie nicht vollends auf die Zielsetzung Kantersieg festmachen lassen. Für ihn habe sich der SSC inzwischen stabilisiert – wenn auch auf niedrigem Niveau. Ein 11:0-Schützenfest wie in der Vorsaison hält der Stendaler Trainer deshalb für unwahrscheinlich. Seine Mannschaft, die in den vergangenen Wochen einen Aufwärtstrend gezeigt hat, will Körner trotzdem leidenschaftlich stürmen sehen. „Hohes Tempo“ und „Druck auf den Gegner“ sollen die Basis für einen versöhnlichen Abschluss einer durchwachsenen Hinserie sein.

Doch können sich die Stendaler kurz vor Weihnachten bei nasskaltem Wetter überhaupt nochmal für die Partie gegen einen kaum konkurrenzfähigen Gegner motivieren? Für Körner stellt sich diese Frage nicht: „Es wird keine Motivationsprobleme geben! Die positiven Ergebnisse der letzten Wochen müssen Ansporn genug sein.“ Und gänzlich unkonzentriert sollten seine Schützlinge auch nicht in die letzten 90 Minuten des Jahres gehen, schließlich gelang den Schönebeckern beim 3:0 gegen Romonta Amsdorf in dieser Spielzeit auch schon eine Überraschung. Für Sonntag gilt ein ähnliches Ausrufezeichen als ausgeschlossen. Die Stendaler haben sich unter der Woche ernsthaft auf den Gegner vorbereitet und sich auf einen extrem kompakten Kontrahenten eingestellt. Auch die Ausfälle von Artem Sikulskyi (Urlaub) und Martin Gebauer (krank) dürften einem perfekten Abschluss nicht im Weg stehen.

Von Tobias Haack

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare