Fußball-Landesklasse: Salzwedel bekommt es mit Rot-Weiß Arneburg zu tun

Verfolgerduell beim SVE

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Arneburg-Coach Jürgen Dobberkau musste in dieser Saison schon öfter von seinem Sitz auf der Trainerbank aufspringen als ihm lieb ist. Zuletzt mehrfach beim 1:2 gegen Goldbeck. 

Salzwedel. Die Männer des SV Eintracht Salzwedel haben derzeit in der Fußball-Landesklasse einen Lauf und wenn es nach Coach Burghardt Schulze geht, soll der auch nach dem kommenden Heimspiel Bestand haben.

Die Salzwedeler haben die letzten fünf Punktspiele allesamt gewonnen und sich damit auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Morgen ist auf dem Sportplatz „Flora“ der SV Rot-Weiß Arneburg zu Gast, wobei es dabei um 14 Uhr zu einem Verfolgerduell kommt.

Die Salzwedeler wollen auch das sechste Spiel in Folge gewinnen, um das Spitzenduo aus Gardelegen und Warnau weiter unter Druck zu setzen. „Arneburg ist eine Mannschaft, die wir gut kennen. Es ist eine routinierte Truppe, die vor allem in der Defensive über erfahrene Spieler verfügt. In der Offensive haben sie den Kader etwas verjüngt“, hat Schulze den morgigen Kontrahenten genau im Blick. „Allerdings treten die Arneburger in dieser Saison zu unkonstant auf. Besonders die Niederlage gegen Goldbeck hat mich überrascht“, so Schulze weiter. Das alles ändert aber nichts an der Marschroute, die der Trainer seiner Mannschaft mit auf den Weg geben wird. „Wir haben ein Heimspiel und wollen das auch gewinnen. Dafür müssen wir allerdings als Team auftreten und müssen versuchen, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen“, machte Schulze deutlich. Verzichten muss der SVE-Coach in diesem Heimspiel auf Christoph Stolz, Philip Müller und Marvin Junker, die allesamt privat verhindert sind.

Arneburg fand im ersten Saisondrittel hingegen nicht gänzlich zu ihrer klaren Linie. Zu unkonstant waren die Leistungen des RWA. Zwar setzten sie immer mal wieder ein Ausrufezeichen, wie beim 4:2-Sieg gegen Liesten oder dem 5:1-Auswärtsdreier beim SV Langenapel, patzten aber auch des Öfteren. So geschehen vor dem spielfreien Wochenende, als sie gegen die Sorgenkinder von Blau-Gelb Goldbeck 1:2 unterlagen oder in Havelberg nur zu einem 3:3 kamen.

Vom Status eine Spitzenmannschaft zu sein ist der RWA in dieser Spielzeit weiter entfernt als im Vorjahr. Dennoch sind sie in der Lage an einem guten Tag einen Staffelfavoriten wie die Eintracht aus Salzwedel zu ärgern. Auch die Historie spricht eine Sprache. In den letzten neun Duellen siegte der RWA drei Mal. Zudem gab es vier Remis. Wie so häufig wird auch am Sonnabend auf der „Flora“ die Tagesform entscheiden.

Von Tobias Weber und Falk-Stephane Dezort

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