Fußball – Landesklasse: Eintracht Salzwedel erwartet Saxonia Tangermünde

Verfolger unter sich

+
Niklas Gille (rechts) und der SV Eintracht Salzwedel erwarten auf der heimischen „Flora“ den FSV Saxonia Tangermünde zum Verfolgerduell.

Salzwedel/Tangermünde. Nach dem Gastspiel beim Tabellenführer FSV Heide Letzlingen steht für den SV Eintracht Salzwedel am letzten Spieltag der Hinrunde ein weiteres Topspiel in der Fußball-Landesklasse auf dem Programm.

Zu Gast auf der Salzwedeler „Flora“ ist nämlich der FSV Saxonia Tangermünde. Wenn also am morgigen Sonnabend der Rangzweite auf den Tabellenvierten trifft, können sich die Zuschauer wohl auf einen spannenden Hinrunden-Abschluss freuen. Los geht es um 13 Uhr.

Der Aufwärtstrend der Salzwedeler hält trotz des torlosen Unentschiedens zuletzt beim FSV Heide Letzlingen weiter an, denn die Jeetzestädter sind in der Landesklasse seit nunmehr acht Partien ungeschlagen. Und wenn es nach den SVE-Kickern geht, dann soll diese Serie auch nach dem letzten Hinrundenspieltag Bestand haben. Dabei kann sich Trainer Helge Kietzke ohne Frage in erster Linie auf seine Defensive verlassen, denn die Salzwedeler kassierten bislang erst acht Gegentreffer – Absoluter Ligabestwert. Selbst die Letzlinger mit ihrer starken Offensive blieben gegen die disziplinierten Jeetzestädter ohne Torerfolg. Die Rechnung ist ganz einfach: Holen die Salzwedeler gegen Saxonia mindestens einen Zähler, überwintern die SVE-Kicker als erster Verfolger des Tabellenführers. Und das dürfte wohl Ansporn genug sein.

Diese Rolle hätten die Saxonen auch gerne inne. Schließlich liegt die Elf von Trainer Steffen Lenz mit 23 Zählern nur zwei Punkte hinter der Eintracht aus Salzwedel (25). Bei einem Erfolg der „Roten Adler“ winkt sogar zum Jahresabschluss der zweite Platz. Dafür gilt es aber zwei erkennbare Saxonia-Schwächen abzustellen: Die magere Auswärtsbilanz der Tangermünder zieht sich bislang durch die gesamte Hinrunde. Drei Punkte in Salzwedel würden diese Statistik in der Fremde zumindest etwas aufwerten.

Und auch mit dem Toreschießen auf gegnerischen Plätzen klappt es bei der Saxonia trotz der Offensivwaffe Lars Korte (zehn Saisontore) nicht so ganz. Somit bietet das Duell mit Salzwedel für die Lenz-Elf gleich mehrere Motive, um sich mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause zu verabschieden.

Von Tobias Weber und Patrick Nowak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare