1. az-online.de
  2. Sport
  3. Altmark-Sport

Verbandsligisten trumpfen auf

Erstellt:

Von: Tobias Haack

Kommentare

Alexander Huth setzt zur Flanke an.
Alexander Huth startete mit Preussen Schönhausen wunschgemäß. © Haack

Pünktlich zur ersten „Elf der Woche“ der neuen Saison haben sich alle drei altmärkischen Verbandsligisten in guter Form präsentiert. Auch in der Landesliga und Landesklasse war an dem einen oder anderen Akteur kein Vorbeikommen.

Die Fußball-Saison 2022/23 ist gestartet und mit ihr kehrt auch die „Elf der Woche“ der AZ-Sportredaktion zurück. Für die erste Ausgabe des neuen Spieljahres waren die Vereine in der Verbands- und Landesliga so stark in Form, dass die sonst so dominierende Landesklasse mit lediglich fünf Nominierten aus sieben Spielen ein wenig in den Hintergrund rückt. Verbandsligist Saxonia Tangermünde hat zwei Spieler im AZ-Team.

Torhüter

Beim SSV Havelwinkel Warnau hat Tim Stawecki sein erstes Pflichtspiel für den neuen Verein bestritten. Es war ein Einstand wie gemalt für einen Torhüter. Der ehemalige Oberliga-Keeper hielt gleich zwei Strafstöße beim knappen 1:0-Sieg über den TuS Wahrburg.

Verteidigung

Im Abwehrzentrum verteidigt in dieser Woche ein Duo aus der Verbandsliga. Gardelegens Xaver-Dan Haak, der AZ-Spieler der Vorsaison, war auch beim 1:1 gegen Bernburg wieder stark und vor allem in Luftduellen nicht zu bezwingen. Beim FSV Saxonia Tangermünde soll der junge Marius Lucas Schmidt in die Rolle des Abwehrchefs wachsen. Gegen Farnstädt (5:0) gelang ihm diese Aufgabe nach Ansicht seines Trainers exzellent. Auf den Flügeln war sowohl bei Bismarks Ihor Spivak als auch bei Osterburgs Leon Franz der Offensivdrang Trumpf. Franz bereitete auf seiner linken Seite gleich zwei Treffer beim 5:3 in Uchtspringe vor. Spivak steuerte ebenfalls einen Assist für sein Team bei.

Mittelfeld

Für die Rolle des Abräumers vor der Abwehr hat sich am ersten Spieltag Alexander Huth von Landesklasse-Aufsteiger Preussen Schönhausen empfohlen. Dabei überzeugte Huth nicht nur mit Zweikampfstärke, sondern auch mit einem guten Spielverständnis. Das erlösende 1:0 gegen den klar unterlegenen TSV Kusey bereitete die Nummer sechs der Preussen mit ganz viel Übersicht vor. Ein Sonderlob seines Trainers fiel auch für Jakob Eliah Elsner ab. Das Nachwuchstalent des 1. FC Lok Stendal II lief gegen den Rossauer SV im zentralen Mittelfeld auf und steuerte einen Doppelpack zum 6:1-Sieg bei. Dabei stand er nicht einmal eine Stunde auf dem Platz.

Die Außenbahnen nehmen zwei alte Bekannte ein. Der Tangermünder Pascal Lemke blieb beim Kantersieg der Kaiserstädter zwar ohne eigenen Treffer, wurde von Trainer Steffen Lenz aber dennoch zwingend für die Top-Elf vorgeschlagen. Sebastian Kordus auf links tat sich mit dem SV Liesten bei Germania Tangerhütte sehr schwer, brachte sein Team mit dem wichtigen Tor zum 1:0 aber auf die Siegerstraße.

Angriff

Der Angriff trägt nach dem Saisonstart das rot-schwarze Trikot des 1. FC Lok Stendal. Denys Vyrych erzielte für die erste Mannschaft seine Saisontore zwei und drei und war somit der klare Matchwinner beim 3:1-Erfolg über Halle-Ammendorf. In der Reserve war es Samsi Diallo, der seine starke Frühform unterstrich. Auch er traf doppelt und leistete damit seinen Beitrag zur Tabellenführung des 1. FC Lok Stendal II.

Auch interessant

Kommentare