1. az-online.de
  2. Sport
  3. Altmark-Sport

Verbandsligisten geben den Ton an

Erstellt:

Von: Tobias Haack

Kommentare

Schleicher im Zweikampf vor dem Fanblock.
Bissig auf rechts: Alexander Schleicher vom 1. FC Lok Stendal (links). © Haack

Die AZ-Elf der Woche hat nach dem vergangenen Spieltag einen dicken Verbandsliga-Anstrich. An einigen Spielern aus Tangermünde, Gardelegen und Stendal führte kein Weg vorbei.

Die „Elf der Woche“ der AZ-Sportredaktion ist nach dem vergangenen Spieltag das Revier der Platzhirsche aus der Fußball-Verbandsliga. Da sowohl Lok Stendal als auch Tangermünde und Gardelegen ihre Partien gewinnen konnten, stellen sie auch das Gros der Spieler. Einige Akteure aus der Landesklasse haben zwar exzellente Leistungen abgerufen, müssen sich aber den höherklassigen Aktiven beugen. So sind Felix Gernecke (Osterburg), Sebastian Neumann (Letzlingen/Potzehne), Christian Rosenkranz (Krevese), Tim Langenbeck (Beetzendorf) und Toni Müller (Schönhausen) knapp an der Elf vorbeigeschrammt.

Torhüter

Ins Gehäuse hat es einer der wenigen Landesklasse-Spieler geschafft. Philipp Wißwedel wurde beim TSV Kusey für das Derby gegen den VfB Klötze reaktiviert und hielt sein Team nach einem 0:1-Rückstand im Spiel, ehe die Wende zum 3:1-Erfolg gelang. Ein starkes Comeback, das Lust auf mehr machte.

Verteidigung

In der Verteidigung ist Lok-Neuzugang Alexander Schleicher erstmals mit von der Partie. Gegen den SC Bernburg war der kleine Wirbelwind über die komplette Spielzeit auffällig und vor allem in den Zweikämpfen unangenehm bissig. Im Zentrum verteidigt Marcel Werner vom TuS Wahrburg. Er freute sich mit seiner Elf über drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Beim 2:0 gegen den TSV Niederndodeleben war es auch Werners ruhiger Art zu verdanken, dass die Stendaler ohne Gegentreffer davonkamen. Komplettiert wird unsere Dreierkette von Richard Liebisch. Er wird in Tangermünde von Trainer Steffen Lenz flexibel eingesetzt. Am Wochenende war Liebisch als Innenverteidiger gefragt und agierte so tadellos, dass sein Coach ihn für die AZ-Elf nominierte.

Mittelfeld

Frank Fehse (SSV Gardelegen) und Jakob Gernecke (Osterburger FC) dürfen sich als Abräumer im defensiven Mittelfeld über ihre erste Nominierung der Saison freuen. Das Duo glänzte aber nicht nur defensiv. Fehse traf beim 5:2 in Sangerhausen einmal, Gernecke netzte für den OFC in Jerichow doppelt ein. Auf der linken Außenbahn hob TuS Bismark-Trainer Artem Sikulskyi Eigengewächs Lennard Scherer hervor. Auch er jubelte, wenngleich sein 2:1 in einem aufregenden Spiel gegen Güsen/Parey (Endstand: 4:2) noch lange nicht der Schlusspunkt für die Schwarz-Weißen war. Regelrecht im Rausch war der SSV Havelwinkel Warnau unterwegs. Das 9:1 in Heyrothsberge war mehr als überzeugend. Bestnoten verdiente sich Spielmacher Mathis Lange, der einen Dreierpack schnürte. Zwei Treffer fielen nach wunderbaren Freistoßschlenzern.

Angriff

Im Angriff gehört die große Bühne unserem „Spieler der Woche“, Maurice Pascale Schmidt, der im Verbandsliga-Auswärtsspiel seiner Tangermünder Saxonia überragende vier Treffer zum 6:0-Sieg in Emseloh beisteuerte. Gute Torjäger gibt es aber auch beim westaltmärkischen Verbandsligisten in Gardelegen. Hier war es Daniel Stehr, der sich mal wieder mit einem Doppelpack belohnte. Ein gänzlich unbeschriebenes Blatt war bis zum vergangenen Wochenende der 17-jährige Nils Ole Ryga. Er feierte sein Debüt für den MTV Beetzendorf und war mit zwei Toren Matchwinner beim 4:1-Coup im Liestener Waldstadion.

Auch interessant

Kommentare