LM im Hallenfußball: Stendaler D-Jugend gewinnt Zwischenrunde souverän

Lok unter Volldampf

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Ohne Probleme meisterte die D-Jugend des 1. FC Lok Stendal die Zwischenrunde zur Landesmeisterschaft im Hallenfußball. Die Schützlinge der Trainer Henry Berg (r.), Markus Hoffmann und Eike Pohl (l.) gewannen alle Spiele.

Salzwedel. Die D-Jugend des 1. FC Lok Stendal qualifizierte sich am Sonnabend in der Salzwedeler BBS-Sporthalle souverän für die Endrunde um die Landesmeisterschaft im Hallenfußball, die am kommenden Sonntag in Schönebeck ausgespielt wird.

Die Rolandstädter gewannen alle vier Begegnungen und verwiesen damit den 1. FC Magdeburg, den Haldensleber SC, Eintracht Salzwedel und Börde Magdeburg auf die weiteren Plätze. „Die Jungs haben sich heute mit einer ordentlichen spielerischen Leistung belohnt“, freute sich Trainer Henry Berg über den Auftritt seiner Schützlinge.

Indes konnte Gastgeber Eintracht Salzwedel nicht an die zuvor gezeigten Leistungen bei Hallenturnieren anknüpfen und verpasste deutlich den zweiten Platz. „Wir haben heute ohne Selbstvertrauen gespielt. Das habe ich in den vergangenen Wochen wesentlich besser gesehen“, musste Trainer Jürgen Brandt enttäuscht feststellen.

Die Stendaler starteten mit einem deutlichen 5:1-Sieg gegen den 1. FCM, der mit seinem jüngeren Jahrgang antrat, in das Turnier. Moritz Noack (2), Tim Dietrich, Moritz Berg und Tom Lampe trugen sich in die Torschützenliste ein. Auch den Haldensleber SC fegten die Ostaltmärker durch Treffer von Philipp Werner, Moritz Noack, Tim Dietrich (2) und Tim Hohmann deutlich mit 5:0 vom Feld.

Gegen Eintracht Salzwedel dauerte es bis zur neunten Minute, ehe Philipp Werner den einzigen Treffer der Partie erzielte. Da sich die Konkurrenz fleißig gegenseitig die Punkte abnahm, stand der 1. FC Lok bereits vor seinem letzten Spiel gegen Börde Magdeburg als Turniersieger fest. Dementsprechend unkonzentriert traten die Schützlinge der drei Trainer Henry Berg, Markus Hoffmann und Eike Pohl zu Beginn auf, ein 0:2-Rückstand war die Folge. Doch Lok hatte die Klasse, um das Blatt wieder zu wenden und das Spiel durch Tore von Tim Dietrich, Moritz Berg (2) und Tim Hohmann (2) noch deutlich mit 5:2 zu gewinnen.

Eintracht Salzwedel konnte nur im ersten Spiel jubeln, das durch Tore von Erik Lehmann und Mardon Gehrke gegen Börde Magdeburg mit 2:0 gewonnen wurde. Es folgte eine unnötige 1:2-Niederlage gegen Haldensleben, einzig Mardon Gehrke war in dieser Partie trotz zahlreicher guter Chancen erfolgreich. Gegen den FCM führte die Eintracht nach Toren von Philipp Homeier und Marlon Gangloff zwischenzeitlich mit 2:1, doch am Ende siegten die quirligen Magdeburger mit 3:2. Somit musste das Spiel gegen den Altmarkrivalen aus Stendal unbedingt gewonnen werden. Die Eintracht war beim 0:1 aber fast ständig in der Defensive gebunden, der Lok-Sieg war somit hochverdient.

Aufstellungen

• 1. FC Lok Stendal: Holz - Werner (2 Tore), Flöther, Noack (3), Dietrich (4), Berg (3), Hohmann (3), Lampe (1), Witwar.

• Eintr. Salzwedel: Schulz, Wüstemann - Ph. Homeier (1), Lehmann (1), Licht, Gehrke (2), Karl, Gangloff (1), Pa. Homeier, Scharge.

Ergebnisse

Salzwedel - Börde 2:0

1. FCM - Stendal 1:5

Haldensleben - Salzwedel 2:1

Börde - 1. FCM 1:3

Stendal - Haldensleben 5:0

Salzwedel - 1. FCM 2:3

Haldensleben - Börde 1:4

Stendal - Salzwedel 1:0

1. FCM - Haldensleben 2:3

Börde - Stendal 2:5

Endstand

1. 1. FC Lok Stendal 16: 3 / 12

2. 1. FC Magdeburg 9:11 / 6

3. Haldensleber SC 6:12 / 6

4. Eintr. Salzwedel 5: 6 / 3

5. Börde Magdeburg 7:11 / 3

Von Renee Sensenschmidt

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