Fußball-Verbandsliga: Gegen Haldensleben soll bei Lok Stendal wieder ein Team geformt werden

„Unserer Philosophie treu bleiben“

Der 1. FC Lok Stendal befindet sich in einer Entwicklungsphase. Dazu gehören auch die jungen Spieler wie Niclas Buschke (rechts). Gegen Haldensleben soll der Zusammenhalt der Mannschaft zwischen Jung und Alt wieder wachsen.
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Der 1. FC Lok Stendal befindet sich in einer Entwicklungsphase. Dazu gehören auch die jungen Spieler wie Niclas Buschke (rechts). Gegen Haldensleben soll der Zusammenhalt der Mannschaft zwischen Jung und Alt wieder wachsen.
  • VonFalk-Stéphane Dezort
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Stendal. Den Fußballern des 1. FC Lok Stendal steht am Sonntag ab 14 Uhr vor heimischem Publikum „Am Hölzchen“ eine wahre Herkules-Aufgabe bevor.

Nach zwei Niederlagen in Serie gegen den SV Merseburg (1:4) und vor Wochenfrist beim Oscherslebener SC (0:1) gastiert der bis dato ungeschlagene Tabellenvierte Haldensleber SC in der Rolandstadt. Bisher ging der HSC nur einmal als Verlierer vom Platz und das im Landespokal gegen den kommenden Lok-Gegner Eintracht Salzwedel. Die Liga vor der Brust aber den Pokal schon im Kopf? Denkste! Lok-Trainer Sven Körner stellt klar, dass das Augenmerk auf der Verbandsliga liegt: „Step by Step. Wir schauen zwar nicht auf die Tabelle, aber denken von Spiel zu Spiel. Mit dem Pokal beschäftigen wir uns ab Dienstag. “.

Dass Fußball ein Ergebnissport ist, ist allen bekannt, doch aus Sicht des Stendaler Trainers geht es gegen Haldensleben weniger um das nackte Resultat, sondern vielmehr um die Teamfähigkeit seiner Mannschaft. „Die Jungs sollen eine gesunde Körpersprache an den Tag legen, Zusammenhalt zeigen und sich selbst belohnen. Jeder soll die Fehler des Anderen wett machen. Wir wollen als Team überzeugen.“ An der Einstellung seiner Mannschaft vor dem „kleinen Verbandsligaderby“ fehlt es nicht. „Ich glaube, dass die Jungs darauf brennen, ein gutes Spiel abzuliefern.“ Mit Clemens-Paul Berlin steht allerdings ein Ausfall für die Körner-Elf weiterhin fest. So kann der Mittelfeldmann gegen seinen Ex-Klub nicht mitwirken. „Das ist wirklich schade“, so Körner.

Auch wenn die Formkurve der Stendaler in den letzten Wochen nach unten und die der Gäste sowieso nach oben zeigt, rechnet sich der 1. FC Lok Stendal Chancen gegen den HSC aus. „Wir werden Haldensleben mit einer einfachen und disziplinierten Leistung vor Probleme stellen. Zudem werden wir eine hohe Aggressivität auf den Platz bringen. Wir sind der Herr im eigenen Haus und wollen unserer Philosophie treu bleiben.“ Sicherlich wäre jeglicher Punktgewinn im Vorfeld der Partie ein Erfolg für die Körner-Elf. Mit Punkteteilungen kennen sich die Gäste besonders gut aus. An den elf vorrangegangenen Spieltagen teilte sich der Haldensleber SC schon sechs Mal die Punkte – Ligahöchstwert. Mit nur sieben Gegentoren stellt der HSC die zweitbeste Abwehr der Liga.

Von Falk-Stéphane Dezort

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