Hallenfußball: TuS Bismark „schwarz“ gewinnt eigenes D-Jugend-Turnier

Ungeschlagen, weil erfolgshungrig

Riesen Jubel herrschte bei den D-Jugend-Fußballern des TuS Bismark, nachdem sie am vergangenen Sonnabend ungeschlagen das eigene Turnier in der Mehrzweckhalle für sich entscheiden konnten. Foto: privat

red/cbu Bismark. Die Hallensaison befindet sich zwar auf der Zielgeraden, doch Müdigkeit nach so manchen Turnieren unterm Dach war am Sonnabend in der Bismarker Mehrzweckhalle nicht zu spüren.

Die D-Junioren des gastgebenden TuS Schwarz-Weiß hatten zu einem der letzten Hallenspektakel geladen und ließen sich am Ende die Butter nicht vom Brot nehmen. Die „schwarze“ TuS-Mannschaft von Trainer Lutz Kujawski sicherte sich ungeschlagen den Sieg vor heimischer Kulisse. Den zweiten Rang belegte der Post SV Stendal vor dem FSV Veritas Wittenberge/Breese.

Pünktlich begrüßten die Bismarker am Samstag ihre insgesamt fünf Gästeteams. Die „weiße“ TuS-Vertretung von Coach Ronny Wiese erwies sich im ersten Spiel auch gleich als guter Gastgeber, gegen den VfL Kalbe musste sie sich mit 2:4 geschlagen geben. Ganz anders war der Einstand nur wenige Minuten später für Team „schwarz“, das mit einem 3:1-Erfolg über Jävenitz eine Siegesserie startete und sofort Ambitionen auf den Turniersieg ausstrahlte. Die Gäste aus Wittenberge versteckten sich bei ihrem Auftakt mit einem 6:0 über Salzwedel aber auch nicht.

Jeder gegen jeden lautete der Modus für die insgesamt sieben Teams, so dass 21 Partien zu je zehn Minuten mit Rundumbande eine Menge Spaß und Spannung für die Zuschauer bereithielten. So startete der Post SV Stendal mit einem knappen 1:0 über Kalbe in das Turnier, bevor auch die „schwarzen“ Bismarker mit dem selben Ergebnis ihre „weiße“ Konkurrenz bezwangen. Doch auch die Ergebnisse im weiteren Turnierverlauf zeigten, dass sich alle Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau bewegten und nur die Tagesform den Unterschied machen sollte.

Die Wittenberger, Stendaler sowie die „schwarzen“ Gastgeber erwischten dabei einen guten Tag und konnten sich nach zwei Dritteln des Turniers etwas im Klassement abheben. Dabei hatten die Bismarker ihr erstes Duell gegen einen direkten Konkurrenten mit 4:2 gegen den Post SV gewonnen. Und obwohl die Rolandstädter auch ihr Aufeinandertreffen mit dem FSV Veritas mit 0:1 verloren, behielten sie am Ende die Nase gegenüber den Wittenbergern vorn. Letztere teilten sich im Duell mit Bismark „schwarz“ die Punkte (2:2) und konnten so nicht mehr um den Titel mitreden. Das Kujawski-Team machte schließlich im letzten Spiel mit einem 5:0 über den SV Eintracht Salzwedel den Heimsieg perfekt.

Bismark „weiß“ wurde hinter Post Stendal und Wittenberge undankbarer Vierter. Dahinter folgten Kalbe, Salzwedel und Jävenitz. Zu den Einzelauszeichnungen: Noah Jacobs (Post Stendal) wurde bester Spieler, der FSV Veritas stellte mit Tim Sebastian Küster den besten Torschützen sowie mit Corven Tiedemann den besten Keeper.

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