Voltigieren: Krumker zahlen Lehrgeld bei Deutschen Jugendmeisterschaften

Unerwarteter Punktabzug

In der Kür kassierten die Krumker einen Punktabzug, mit dem sie nicht gerechnet hatten.

red/tha München. Erschöpft, ein bisschen enttäuscht, aber auch mit einer Menge neuer Erfahrungen im Gepäck kamen die Nachwuchs-Voltigierer des RV Krumke vor kurzem von den Deutschen Jugendmeisterschaften aus München zurück.

Austragungsort war das Reit-Olympiastadion München-Riem.

Die Krumker Equipe nahm an diesem Wettbewerb mit den Pferden „Genion“, „Pikko“, und „San Zero“ sowie zwei Junior-Teams und mit der Gast-Athletin Jerica Kutzki aus Zerbst teil. Die erste Gruppe zog dabei mit dem ersten Startplatz in der Pflichtübung ein schweres Los. Das zweite Team aus Krumke ging auf „Pikko“ als 21. Gruppe an den Start. Nach den Pflichtelementen belegten die Krumker aber erstmal nur den 13. und 21. Platz. Seine Nerven bekam das zweite Team dann auch bei der Kür nicht richtig in den Griff und kam nur auf Platz 22. Besser machte es die erste Mannschaft, die in der Kür einen starken vierten Platz belegte und damit im Gesamtklassement bis auf Rang sechs vorrückte.

Am zweiten Wettkampftag gelang es dann beiden Mannschaften, sich nochmals zu steigern und in der zweiten Kür Rang fünf und Rang 20 zu belegen. Das erste Team festigte damit nochmals seinen sechsten Platz. Trotz einer guten Vorstellung in der Kür mussten die Krumker aber einen Punktabzug in der Gestaltung hinnehmen, weil sie laut Kampfgericht mehr als sechs statische Dreier-Übungen gezeigt hatten. Dieser Fehler war den Verantwortlichen des RV Krumke aber nicht bewusst, weshalb dieses Urteil für alle sehr überraschend kam und für lange Gesichter bei den Altmärkern sorgte, weil dadurch wertvolle Punkte verschenkt wurden.

Zufrieden waren Krumkes Voltigierer aber wieder mit der Leistung ihrer Pferde. Besonders „Genion“ ragte heraus, da er wieder mit die höchsten Pferdenoten bekam.

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