Handball-Verbandsliga: HSG Osterburg empfängt Germania Borne / Zierke fraglich

Überraschung vermeiden

Osterburg. Trotz des Remis vor Wochenfrist im Derby mit der SG Seehausen verweilt die HSG Osterburg weiterhin auf dem Spitzenplatz in der Tabelle der Handball-Verbandsliga. Dies soll auch nach der Heimpartie heute Abend der Fall sein.

Ab 17 Uhr treffen die Biesestädter vor eigenem Publikum auf Germania Borne.

Im Hinspiel fuhren die Osterburger einen ungefährdeten 35:28-Sieg ein, benötigen aber im Spiel ihre gewohnt Anlaufphase. Erst im zweiten Abschnitt legten sie richtig zu. Zwei Zähler sind durchaus Pflicht, dennoch warnt HSG-Coach Uwe Knust vor einem unangenehmen Gegner. „Das wird auch eine interessante Partie. Borne ist für Überraschungen gut, wenn sie gegen starke Mannschaften spielt“, so Knust. „Sie wachsen mit ihrer Aufgabe.“

In der Vorwoche haperte es bei den Biesestädtern in der Offensive. Seehausen wusste die schnell agierende Angriffsreihe des Tabellenführers robust zu unterbinden und somit vor neuen Aufgaben zu stellen. Knust hofft, dass seine Sieben ihre Schnelligkeit heute besser in Szene gesetzt bekommt. „Wir wurden ausgebremst. Gegen Borne wollen wir wieder unser schnelles Spiel durchziehen.“

Nach so einem Derby vor vollen Rängen ist es immer schwierig wieder gedanklich auf den Normalmodus umzuschalten. Darin sieht Knust allerdings kein Problem und hat dafür ein einfaches Mittel: „Wir dürfen nicht an letzte Woche denken.“

Der Tabellenplatz allein ist an der Biese Motivation genug, um auch gegen Germania Borne eine ansprechende Leistung auf das Parkett zu bringen. Knust wird gegen den Tabellenzehnten auch wieder mehr auf seine jungen Spieler zurückgreifen. „Sie sind alle heiß“, weiß der Trainer. „Motivieren brauche ich sie nicht. Die Einstellung wird schon stimmen.“

Gegen Borne stehen Knust nahezu alle Spieler zur Verfügung. Einzig hinter Paul Zierke steht ein Fragezeichen. Gegen Seehausen kehrte er nach dreimonatiger Verletzungspause zurück auf die Platte. „Vielleicht etwas zu früh. Er ist ein Wackelkandidat“, blickt Knust zurück.

Egal welche HSG-Sieben sich letztendlich auf der Osterburger Platte wiederfindet – die Qualität ist allemal vorhanden.

Von Falk-Stéphane Dezort

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