Aufsteiger SV Medizin im Heimspiel gegen Germania Olvenstedt gefordert

Fußball-Landesliga: Uchtspringes Defensivproblem

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Christoph Scheel und der SV Medizin Uchtspringe suchen in der Landesliga noch ihre Form. Besonders das ehemalige Prunkstück, die solide Abwehr, findet noch nicht ihre alte Stärke.

Uchtspringe. Drei Punkte aus vier Spielen. Sicherlich kein erfolgreicher, aber auch angesichts des Auftaktprogramms mit Spielen gegen den TuS Bismark und Germania Halberstadt II kein schlechter Start in die erste Landesligasaison des SV Medizin Uchtspringe.

Jedoch müssen sich die altmärkischen Fußballfans um die Defensive der Mediziner Sorgen machen. Das einstige Aushängeschild, die solide Abwehr, fing sich in der noch jungen Saison bereits 16 (!) Gegentreffer ein. „Das war eigentlich immer unser großes Plus, dass die Stümer auch mit nach hinten sind. Es gibt einen Unterschied: Es ist eine andere Liga. Die ist schneller. Die Stürmer sind eiskalt vor dem Tor“, analysierte Medizin-Coach Jörn Schulz die bisherigen Spiele. „Wir müssen die einfachen Fehler abstellen. In der Landesliga wird jeder Fehler bestraft. Das war in der Landesklasse nicht so. Daran müssen sich unsere gestandenen Abwehrspieler noch gewöhnen.“

Die Eingewöhnungsphase ist am fünften Spieltag vorbei, vor allem wenn mit Germania Olvenstedt eine Mannschaft ihre Visitenkarte in der Heinz-Förster Sportanlage abgibt, die vor der Spielzeit zum engeren Kreis der Staffelfavoriten gezählt wurde und am letzten Spieltag gegen Letzlingen ein Ausrufezeichen setzte. Dies ging auch an Schulz nicht spurlos vorbei. „Die sind der ganz klare Favorit. Wenn du Letzlingen 5:1 schlägst, das heißt schon was.“

Ganz chancenlos sind die Aufsteiger gegen den Verein aus Magdeburg nicht. Wie im Fußball so häufig, sind es die einfachsten Dinge, die verbessert werden müssen, um erfolgreicher auftreten zu können. „Wir müssen die einfachen Fehler abstellen und ordentlich stehen“, so Schulz mit der nüchternen Marschrichtung für die Partie. Anstoß auf heimischem Uchtspringer Geläuf ist um 15 Uhr, dann zeigt es sich, ob der SV Medizin Uchtspringe seine Defensive in den Griff bekommt.

Von Falk-Stéphane Dezort

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