FUSSBALL – LANDESLIGA 3:1 gegen Blankenburg / Coach sieht Korrekturbedarf

Turbo-Halbzeit reicht Bismark

Grüße an den Vorlagengeber: Philipp Grempler (l.) bedankt sich bei Alexander Mayer. Beide durften mit dem TuS Bismark einen 3:1-Sieg gegen Blankenburg feiern.
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Grüße an den Vorlagengeber: Philipp Grempler (l.) bedankt sich bei Alexander Mayer. Beide durften mit dem TuS Bismark einen 3:1-Sieg gegen Blankenburg feiern.

Bismark – Drittes Pflichtspiel, dritter Sieg. Der TuS Schwarz-Weiß Bismark hat am Sonnabend am zweiten Landesliga-Spieltag gewonnen und ist mit der Maximalausbeute von sechs Zählern in die Liga gestartet.

Zu Hause reichte gegen den Blankenburger FV eine temporeiche erste Hälfte, um mit 3:1 (3:0) als Sieger vom Platz zu gehen.

Bismark konnte früh den ersten Treffer der Partie bejubeln. Nach einem langen Einwurf von Alexander Mayer suchte Philipp Grempler den Abschluss. Der wurde zunächst pariert, ehe Felix Knoblich richtig stand und den Ball über die Linie drückte (2.). Mit dieser Führung im Rücken begannen die Platzherren, ihre Spielfreude zu entfalten und taten dies speziell im ersten Durchgang richtig gut. Blankenburg verdaute den Schock und spielte kurzzeitig mit. Mehr als eine Doppelchance durch Glenn Baumgartl (12.) und Maik Effler (13.) sollte den Gästen aber nicht gelingen.

Bismark blieb tonangebend und spielte schnell. Lars Kujawski schoss nach einem langen Ball drüber (28.). Kurz darauf hatte Grempler mehr Glück und vollendete nach Vorarbeit von Carlo Rämke – 2:0 (31.). Und Grempler durfte noch einmal ran. Sebastian Neumann leitete aus der Abwehr den Angriff ein und Mayer fand Grempler, der auf 3:0 erhöhte (34.). Die Elf von Trainer Christoph Grabau hatte alles im Griff und hätte zwei Tore nachlegen können. „Die erste Halbzeit war sehr gut. Da können wir mehr als nur mit einem 3:0 in die Halbzeit gehen“, so Grabau.

In den zweiten 45 Minuten ließ Bismark es ruhiger angehen. Blankenburg kam besser ins Spiel. Ein Umstand, mit dem Grabau nicht zufrieden war. „Wir spielen es in der zweiten Halbzeit nicht mehr gut aus. Es war ähnlich, wie beim TuS Neustadt. Der Gegner steht hoch und wir finden nicht die richtigen Lösungen.“

TuS-Torwart Niklas Kannenberg rettete in zwei Aktionen stark (48., 49.), ehe er nach über einer Stunde das Nachsehen gegen Martin Zobel hatte (63.). Bismark ließ deutlich nach. Daraus zog Blankenburg seine letzten Reserven. Doch Timon Motejat verhinderte das 2:3 auf der Linie (64.). Mayer setzte ein spätes TuS-Offensivzeichen – drüber (82.). Fast im Gegenzug wäre Kannenberg von einer Slapstick-Einlage überwunden worden. Doch die Latte war auf Bismarks Seite.

Somit durfte die Grabau-Elf den zweiten Ligasieg feiern. Dennoch mahnte der Trainer nach dem Spiel die Nachlässigkeiten an. „Durch die zwei Aktionen da hinten, wo wir bisschen Glück haben, hätte es gut und gerne auch 3:3 ausgehen können.“ Und: „Das kam auch zur rechten Zeit, dass wir auch mal sehen, dass es mit nur 90 Prozent nicht mehr reicht in der zweiten Halbzeit.“

Tore: 1:0 Felix Knoblich (2.), 2:0, 3:0 Philipp Grempler (31., 34.), 3:1 Martin Zobel (63.).

TuS Bismark: Kannenberg - Voigt, Neumann (67. Kroschel), Sikulskyi, T. Motejat - Fe. Knoblich, Metzger - Mayer, Grempler (89. Gagelmann), Kujawski (78. Bulatov) - Rämke.

Zuschauer: 66.

VON PATRICK NOWAK

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