FUSSBALL – LANDESPOKAL Altmärker treffen auf durchaus schlagbare Gegner

Traumlos bleibt aus

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Kein Traumlos für die Altmärker: der 1. FC Magdeburg (r., Tarek Chahed) spielt in der 1. Hauptrunde in Gerwisch, der SV Liesten (l., Marcin Galkowski) erwartet mit Blankenburg oder Ottersleben einen Landesligisten.

Magdeburg – Box Promoter Ulf Steinforth spielte gestern die „Glückfee“ bei der Auslosung zur 1. Hauptrunde im Fußball-Landespokal.

„Fußball ist etwas Schönes, es ist toll, dass ich mitmachen darf“, meinte der Magdeburger, der Blau-Weiß Gerwisch mit dem attraktivsten Los, Drittligist 1. FC Magdeburg, beglückte.

Die altmärkischen Vertreter gehen sich in dieser Runde, die am 10. August ausgespielt wird, aus dem Weg. Nicht aber in der Ausscheidungsrunde eine Woche zuvor, in der sich die beiden Landesligisten Möringer SV und SSV Gardelegen gegenüberstehen werden. Die siegreiche Mannschaft trifft dann auf den Verbandsligisten FSV Barleben.

„Mit diesem Gegner beschäftige ich mich noch nicht. Wir müssen erst einmal gegen Möringen bestehen und das wird schwer genug“, meinte SSV-Trainer Norbert Scheinert, der mit seiner Elf morgen ein Testspiel bei der U19 des VfL Wolfsburg (19.30 Uhr im Porsche-Stadion) bestreitet. Das sieht auch sein Möringer Pendant so. „Unser Fokus liegt auf dem Spiel gegen Gardelegen“, sagt Philipp Dieckmann. „Das wird sicher interessant.“ Sollte der Einzug in die Hauptrunde gelingen, sei das Los gegen Barleben auch ein schönes. „Aber das ist noch weit weg.“

In der Ausscheidungsrunde muss sich zunächst auch der SSV Havelwinkel Warnau im Heimspiel gegen Blau-Weiß Niegripp durchsetzen, um dann, ebenfalls daheim, auf den Ummendorfer SV zu treffen. Die Elf von Trainer Ralf Franke konzentriert sich zunächst auf den Liga-Konkurrenten, hat diesen aber zuletzt 4:0 bezwungen und durchaus gute Karten, ins Hauptfeld einzuziehen. „Ein großer Gegner wäre natürlich interessanter gewesen“, sagt Co-Trainer Sebastian Schmidt.

Oberligist 1. FC Lok Stendal muss in den Harz reisen, bekommt es in der ersten Runde mit Einheit Wernigerode zu tun. „Das wird kein Selbstläufer“, schätzt Trainer Jörn Schulz den Verbandsliga-Aufsteiger durchaus als starken Konkurrenten ein. „Wir müssen dort sehr konzentriert sein.“ Das Ziel lautet dennoch ganz klar, in die nächste Runde einzuziehen.

Schwer haben dürfte es der TuS Schwarz-Weiß Bismark. Mit Fortuna Magdeburg kommt eine „gestandene Verbandsliga-Mannschaft“ ins Waldstadion. „Das wird nicht einfach“, ist sicht Trainer Christoph Grabau bewusst. Unlösbar sei die Aufgabe dennoch nicht, rechnet sich der TuS-Coach eine kleine Chance aus.

Diese sieht auch Mario Bittner für Rot-Weiß Arneburg. Der Landesklassist empfängt mit Grün-Weiß Ilsenburg einen Landesligisten. „Wir haben ein Heimspiel. Das ist ein machbares Los“, gibt sich der Sportliche Leiter optimistisch. Nach dem Erstrunden-Aus im vergangenen Jahr soll diesmal die zweite Runde erreicht werden. Und dann, so hofft Bittner, bekommt RWA vielleicht auch mal das ganz große Los. Und denkt dabei an den 1. FC Magdeburg. Dass die Elf von Stefan Krämer bei der SG Blau-Weiß Gerwisch einen lockeren Sieg einfahren dürfte und somit in der 2. Runde aufspielen wird, dürfte schon vor Anpfiff klar sein.

Wie es sich anfühlt, gegen den Drittligisten zu spielen, wissen die Kicker des SV Liesten, die bereits zweimal den 1. FCM im Waldstadion begrüßen konnten. Sie kennen ihren nächsten Gegner noch nicht, denn der SVL trifft daheim auf den Sieger der Ausscheidungspartie Blankenburger FV gegen den VfB Ottersleben. Für Michael Piotrowski ist das Duell gegen einen Landesligisten attraktiv. „Wir können uns gegen einen höherklassigen Gegner beweisen und wollen in die nächste Runde einziehen“, meinte der SVL-Trainer.

VON SABINE LINDENAU UND RENEE SENSENSCHMIDT

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