FUSSBALL – LANDESKLASSE: SVL erwartet den TuS Wahrburg

Topspiel steigt in Liesten

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Stephan Benecke (rechts) und der SV Liesten bauen im Topspiel gegen den TuS Wahrburg auf ihre Heimstärke. Im Waldstadion ist der SVL noch ohne Punktverlust.

Liesten/Stendal – Es ist das Topspiel der Fußball-Landesklasse. Wenn sich am morgigen Sonnabend der SV Liesten und der TuS Wahrburg gegenüberstehen, dann erwartet der Tabellendritte den Zweiten des aktuellen Klassements.

Der Anstoß der Partie erfolgt im Liestener Waldstadion um 15 Uhr.

Dabei spricht alles für eine spannende Begegnung, zumindest wenn man die blanken Zahlen zugrunde legt. Beide Mannschaften haben nach sechs absolvierten Partien jeweils 13 Punkte auf dem Konto und auch in Sachen Torverhältnis bewegen sich der SV Liesten und der TuS Wahrburg fast auf Augenhöhe. Somit ist ein klarer Favorit nicht wirklich auszumachen. Für die Liestener dürfte allerdings ihre Heimbilanz sprechen. Auf eigenem Platz sind die Männer von Trainer Michael Piotrowski in dieser Saison noch ohne Punktverlust. Und wenn es nach den Westaltmärkern geht, soll dies auch so bleiben. Doch auf die Liestener wartet ein hartes Stück Arbeit. Schließlich reist mit dem TuS Wahrburg ein Mitfavorit auf den Staffelsieg an. Auch wenn Piotrowski morgen auf die gesperrten Henning Schröder und Matthias Wiese verzichten muss, dürften die Liestener für dieses Topspiel gerüstet sein.

Zudem dürfte den Westaltmärkern spätestens seit der Wahrburger Partie am Tag der Deutschen Einheit auch die Favoritenrolle zukommen. Schließlich haben die Stendaler beim 0:1 in Arneburg mit Rayk Eßmann und Kevin Assmann zwei Leistungsträger verletzungsbedingt auswechseln müssen. Dass das Duo bereits morgen wieder aufdribbelt, kann ausgeschlossen werden. Trainer Robert Riep wird sich also etwas einfallen lassen müssen. Und das, wo sein personeller Spielraum aktuell ohnehin schon etwas eingeschränkt ist. „Das darf aber keine Ausrede sein. Die Spieler aus der Zweiten, die uns unterstützen, machen das sehr gut“, versicherte der TuS-Trainer unlängst. Egal, wer für die Stendaler morgen aufläuft, er wird eine Topleistung bringen müssen. Der Trend des TuS war zuletzt allerdings fallend. Die Klatsche in Uchtspringe war deutlich (0:6), das Heimspiel gegen Jerichow durchwachsen (6:2) und das Pokalspiel in Arneburg ging verdient verloren. Jetzt wartet Liesten, das in diesem Jahr endlich ganz oben landen möchte. „Ein richtig dickes Brett“, findet Robert Riep.

VON TOBIAS WEBER UND TOBIAS HAACK

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