Fußball, Landesklasse: Möringer SV erwartet zum Auftakt SV Liesten / Personelle Probleme

Titelanwärter treffen aufeinander

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David Berr (rechts) stürmt für den Möringer SV auf den Saisonstart zu. Für den MSV, der bei vielen als Titelkandidat gilt, bedeutet das Aufeinandertreffen mit den Liestenern gleich ein Top-Spiel.

Möringen/Liesten. Es ist das Top-Spiel zum Auftakt der Fußball-Landesklasse. Wenn der Möringer SV morgen um 15 Uhr den SV Liesten empfängt, treffen nicht nur zwei der besten Rückrundenteams der Vorsaison sondern auch zwei Top-Favoriten auf die Meisterschaft aufeinander.

„Bei so einem Spiel ist die Tagesform entscheidend und ob man gut ins Spiel kommt oder nicht“, bereitet sich MSV-Co-Trainer Achim Rechenberg auf eine enge Partie vor. Kevin Beyer und Mathias Reiter werden das erste Spitzenspiel des Jahres auf Möringer Seite vom Spielfeldrand verfolgen müssen. Beide verletzten sich zuletzt beim 4:0-Pokalspielsieg in Staffelde. „Das ist tragisch, aber das passiert halt im Fußball“, so der Kommentar von Rechenberg, der aber dank eines großen Kaders genug Alternativen zur Hand hat. Auf anderen Position droht es derweil eng zu werden, denn neben den Verletzten müssen die Möringer auch einige Urlauber ersetzen. „Hier und da könnte es schwierig werden, aber es ist Urlaubszeit und mit dem Problem müssen alle Vereine leben“, will Rechenberg keine Ausreden suchen. Nach einem 1:1 und einem 0:2 in der abgelaufenen Serie strebt der MSV trotz allem den ersten Sieg überhaupt gegen die Liestener an.

Auch die Gäste müssen mit René Mangrapp, Hannes Glameyer und Niels Bierstedt drei Stammkräfte ersetzen. Trotzdem geht der neue Trainer Thomas Schulz optimistisch in das Auftaktspiel. „Wir wollen etwas aus Möringen mitnehmen, möglichst einen Sieg.“ Der SVL-Coach ist froh, dass es endlich losgeht, auch um zu sehen „wo die Mannschaft von der Leistung her steht.“ Da sich in dieser Partie zwei Favoriten auf den Staffelsieg gegenüberstehen, ist für Schulz „Hurrafußball“ nicht angebracht. „Wir müssen abwartend und geduldig agieren. Die Defensive muss stehen, wir dürfen den Gegner nicht zum Toreschießen einladen.“ Und wenn kein Gegentor zugelassen wird, dann ist sich Thomas Schulz sicher, dass sein Team auch gewinnen wird. „Denn vorne sind wir immer für ein Tor gut.“ Eine einfache Rechnung, ob sie aufgeht, wird das vermeintliche Treffen zweier Titelanwärter zeigen.

Von Tobias Haack und Renee Sensenschmidt

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