Handball-Mitteldeutsche Oberliga: Dezimierte Oebisfelder unterliegen dem Spitzenreiter mit 30:37

SVO: Trotz Pleite teuer verkauft

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Alexander Vogel (r.) war in Dresden mit neun Treffern bester Werfer des SV Oebisfelde.

am Dresden. Ein Stück weit waren sie stolz: Die Handballer des SV Oebisfelde haben trotz der 37:30 (21:14)-Niederlage dem HC Elbflorenz einen großen Kampf geliefert und dem Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga Paroli geboten.

Mit einer solchen Energieleistung war im Vorfeld der Begegnung nicht unbedingt zu rechen, weil die Oebisfelder gerade einmal mit neun Spielern angereist waren. Neben den ohnehin fehlenden Thomas Thiele und Christian Herrmann mussten auch Andreas Kalupke (Magen-Darm-Grippe) und René Kornau (privat verhindert) kurzfristig passen. „Trotzdem haben wir uns nicht abschütteln lassen“, lobte Co-Trainer Ronny Werner den Auftritt.

Das galt speziell für die Anfangsphase. Die hoch gehandelten Gastgeber führten Mitte der ersten Halbzeit nur mit 11:8, was der starken Oebisfelder Abwehr geschuldet war. Michael Meichsner und Oliver Meinel verliehen der Defensive Sicherheit und überzeugten auch im Angriffsspiel. Dennoch führte Elbflorenz zur Pause mit 21:14. Nico Bischoff bekam dabei schon nach acht Minuten zwei Zwei-Minuten-Strafen und spielte dennoch bis zum Ende.

Der zweite Abschnitt endete remis. Zwar lag Oebisfelde nach 40 Minuten mit 17:28 zurück, wollte sich jedoch vom Titelanwärter nicht vorführen lassen. Und so verkürzte die Mannschaft auf 24:30 (50.). „Wir haben uns nie aufgegeben“, so Werner, der in der Schlussphase die Kräfte schwinden sah.

Um sich eine unchristliche Aufstehzeit am Sonntag zu ersparen (das Spiel fand um 11 Uhr statt), war der SVO extra am Sonnabend angereist. Der Effekt verpuffte offenbar nicht. „Wir haben uns hervorragend verkauft“, so Werner.

SV Oebisfelde: Stefani, Drese - Poplawski (2 Tore), Ni. Bischoff (2), Meichsner (7), Tietz, O. Meinel (7), Vogel (9), Seiler (3).

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