Die AZ sucht wieder das beste Hallenteam

25. Altmark-Masters: FC Magdeburg-Profis nehmen Siegerehrung vor

In 25 Jahren ging der 1. FC Lok Stendal zehnmal als Sieger des Altmark Masters vom Parkett. Mit dabei waren neben starken Spielern auch bekannte Trainer, wie im Jahr 2012 Volkan Uluc (hinten rechts). Inzwischen trainiert der Deutsch-Türke Carl-Zeiss Jena.
+
In 25 Jahren ging der 1. FC Lok Stendal zehnmal als Sieger des Altmark Masters vom Parkett. Mit dabei waren neben starken Spielern auch bekannte Trainer, wie im Jahr 2012 Volkan Uluc (hinten rechts). Inzwischen trainiert der Deutsch-Türke Carl-Zeiss Jena.
  • Renee Sensenschmidt
    VonRenee Sensenschmidt
    schließen

Beetzendorf. Das Altmark-Masters, das traditionsreichste Hallenfußballturnier der Region feiert Jubiläum. Zum 25. Mal sucht die Sportredation der Altmark-Zeitung einen Sieger unter dem Hallendach. Als Titelverteidiger ist der 1. FC Lok Stendal diesmal das gejagte Team.

Kurz vor Weihnachten hatten Benno Beckers vom langjährigen Turniersponsor Privatbrauerei Wittingen und Bastian Beckers, Chef des Hotels Reutterhauses in Gardelegen, die Gruppenauslosung vorgenommen (AZ berichtete). In der Gruppe A treffen der 1. FC Lok Stendal, der SV Langenapel, die um 12 Uhr auch das Eröffnungsspiel bestreiten, Saxonia Tangermünde und Medizin Uchtspringe aufeinander. Das Los hat den TuS Schwarz-Weiß Bismark, BSC Stendal/Lok Stendal II, Rot-Weiß Arneburg und Eintracht Salzwedel in der Gruppe B zueinander geführt, während in der Gruppe C der FSV Heide Letzlingen, Kreveser SV, Möringer SV und SSV Gardelegen um möglichst viele Punkte wetteifern werden. Denn die jeweils beiden punktbesten Teams jeder Gruppe und die beiden besten Gruppendritten erreichen das Viertelfinale. Ab da geht es dann im K.o.-System weiter. Um 18.20 Uhr soll dann das abschließende Finale über die Bühne gehen.

Mit der Favoritenbürde muss, wie in jedem Jahr, Verbandsligist 1. FC Lok Stendal leben. Seit das Turnier in Beetzendorf auf die größeren Kleinfeldtore ausgetragen wird, standen die Mannen des aktuellen Trainers Sven Körner elfmal im Endspiel und holten sich insgesamt zehn Titel, zuletzt im Januar 2015 durch einen 3:0-Finalsieg gegen den TuS Schwarz-Weiß Bismark. Doch gelegentlich fiel die Entscheidung auch ohne das Aushängeschild des altmärkischen Fußballs. Wie zuletzt 2014, als die Lok mit nur drei Punkten bereits in der Vorrunde ausschied.

Von den bisherigen Siegern sind diesmal Saxonia Tangermünde, Eintracht Salzwedel, der TuS Bismark und der SSV Gardelegen dabei, die somit wissen, wie es sich anfühlt, wenn man den großen Wanderpokal in den Händen hält und sich von den eigenen Fans feiern lassen kann. Das weiß auch Jürgen Dobberkau, der als Trainer mit Tangermünde und Goldbeck zu den Siegern gehörte und nun die Veranwortung bei Rot-Weiß Arneburg trägt. Oder wie Christian Wernecke, der mit Eintracht Mechau 2011 siegte und schon zweimal als „Bester Spieler“ des Turniers geehrt wurde.

Autogramm-Jäger aufgepasst: Auch zwei Profis des Drittligisten 1. FC Magdeburg wollen dem Altmark-Masters einen Besuch abstatten. Tarek Chahed und Michel Niemeyer, der bei Eintracht Salzwedel das Fußball-ABC erlernte und schon oft in Beetzendorf unter den Zuschauern weilte, werden die Besten ehren.

Von Renee Sensenschmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare