HANDBALL Oebisfelde muss gegen den Rangzweiten SV Plauen bestehen

SVO strebt Überraschung an

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Florian Seiler (beim Wurf) will mit dem SV Oebisfelde im Kampf um den Klassenerhalt heute gegen den Rangzweiten SV Plauen punkten.

Oebisfelde – „Es sind noch sechs Punkte zu vergeben, alles ist noch möglich. “ Für Thomas Meinel, Trainer des SV Oebisfelde, der mit seiner Mannschaft in der Mitteldeutschen Oberliga auf einem Abstiegsplatz liegt, ist Aufgeben keine Option.

In den drei noch ausstehenden Saisonspielen gegen den SV Plauen-Oberlosa, bei der HG Köthen und daheim gegen Concordia Delitzsch wollen die Allerstädter (16:30-Punkte) alles geben, um noch eine der vor ihr liegenden Mannschaften – USV Halle (18:28), HBV Jena (19:27), HSV Apolda (19:27), Delitzsch (20:26) – zu überholen.

Die wohl schwierigste Aufgabe muss die Meinel-Sieben heute ab 18.30 Uhr in der Hans-Pickert-Halle gegen den Tabellenzweiten SV Plauen-Oberlosa lösen. Trotz der deutlichen 20:28-Hinspielniederlage sieht Thomas Meinel seine Mannen nicht chancenlos. „Zuletzt haben Kleinigkeiten die Spiele gegen uns entschieden. Wenn wir unsere Fehlerquote gering halten können, dann haben wir eine Chance“, glaubt der SVO-Trainer, der dabei auf die beiden zurückliegenden Auswärtsspiele der SVP-Vertretung in Freiberg (23:27) und Apolda (29:31) verwies.

Personell sieht es bei den Oebisfeldern wieder etwas besser aus. Zwar fehlt Rückraumschütze Tim Schroeter aus privaten Gründen, dafür kehren Torhüter Thomas Drese und Routinier Andreas Kalupke, die zuletzt gegen Pirna/Heidenau (23:28) gefehlt hatten, ins Aufgebot zurück. Die Altmärker bauen auch auf den eigenen Anhang, den im Kampf um den Klassenerhalt hilft die Unterstützung der Zuschauer.

VON RENEE SENSENSCHMIDT

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