FUSSBALL – OBERLIGA

2:2 – 1. FC Lok Stendal wieder nur Remis

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Glich zwischenzeitlich aus: Martin Krüger (r.). Am Ende gab es für Lok Stendals Rechtsaußen einen Zähler gegen Tasmania Berlin und Maxim Matuczyk.

Stendal – Erneut kein Sieg: Der 1. FC Lok Stendal hat sich am heutigen Sonntagnachmittag 2:2 (1:1) vom Aufsteiger SV Tasmania Berlin getrennt. Trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung gelang es der Mannschaft von Trainer Jörn Schulz nicht, das Ergebnis ins Ziel zu bringen. Im elften Spiel war es die siebte Punkteteilung für Stendal.

Angreifer Denis Neumann kehrte in die Startelf zurück und bildete mit Martin Gödecke das Sturm-Duo im 4-4-2-System. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase traute sich Niclas Buschke etwas zu. Sein Versuch ging vorbei (7.). Auf der anderen Seite musste Lok-Torwart Bryan Giebichenstein ran. Nach einem Durcheinander im eigenen Strafraum war der Keeper zur Stelle (9.). Tasmania Berlin wurde besser, überspielte Stendals Abwehr und kam immer häufiger ins letzte Drittel. Viel kam dabei aber zunächst nicht heraus. Stendal boten sich dagegen Konterchancen, die aber nicht genutzt werden konnten.

Nach 26 Minuten schlug Romario Hartwig dann für die Berliner zu. Der Tasmania-Akteur tauchte nach einem Pass von rechts frei vor Giebichenstein auf und hatte leichtes Spiel – 1:0 für die Gäste (26.). Stendal wirkte etwas überrascht und kam nicht wirklich in die Partie. Berlin versuchte es weiterhin und setzte kleinere Akzente, ohne dabei Abschlüsse zu verbuchen. Als Stendal mit einem 0:1 in die Kabine zu gehen drohte, stellte Martin Krüger auf 1:1 (40.). Buschke tankte sich vorher gut durch und hatte dann das Auge für seinen Mitspieler. Mit 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verhinderte Giebichenstein gleich zweifach den Einschlag (50.). Stendal antwortete mit Krüger, der den Ball vorbeischoss (54.). Lok konnte sich in dieser Phase befreien und hatte nach einem Standard Erfolg: Tim Kolzenburg legte eine flache Ecke auf Buschke ab, der einfach humorlos abzog – 2:1 Stendal (55.). Die Schulz-Elf führte zwar, bekam aber keine Kontrolle über das Ergebnis. Das Spiel hatte in der Folge keine Höhepunkte. Beide Mannschaften taten sich auf dem tiefen Rasen schwer.

Dann folgte der zweite Ausgleich – wieder über Stendals linke Seite. Hartwig stand erneut am zweiten Pfosten goldrichtig und brauchte nur noch einschieben (65.). Vieles lief auf eine Punkteteilung hinaus. Gute Chancen gab es nicht mehr. Schulz wechselte zwar offensiv. Doch ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen. Patrick Baudis hatte nach einem Fehler Glück, dass Balla Keita vergab (86.). Es blieb beim 2:2.

Von Patrick Nowak

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