Fußball Oberliga

1. FC Lok Stendal mit bösem Aussetzer - 1:4!

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Joker Maurice Pascale Schmidt (links) blieb gegen den Torgelower FC Greif ebenso wirkungslos wie seine Mitspieler.

Stendal – Der 1. FC Lok Stendal hat sich am Sonntag im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga einen bösen Aussetzer erlaubt. Vor 404 Zuschauern im heimischen Stadion am „Hölzchen“ kassierte die Mannschaft von Trainer Jörn Schulz eine verdiente 1:4 (1:2)-Niederlage gegen den Torgelower FC Greif.

Die Gastgeber präsentierten sich dabei von Beginn an völlig neben den Schuhen. Torgelow legte indes einen starken Auftritt hin und führte nach 24 Minuten bereits mit 2:0. Als Martin Gödecke zwischenzeitlich für Lok verkürzt hatte (32.), keimte kurzzeitig Hoffnung auf. Doch eine Reaktion der Stendaler Mannschaft blieb aus. Nach der Pause machte es der TFC dann noch deutlich, indem er geduldig spielte und Stendal noch zweimal auskonterte (71., 72.).

Am Ende war es einzig Lok-Keeper Lukas Kycek zu verdanken, dass die Pleite gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nicht noch deutlicher ausfiel. Während sich Jörn Schulz auf der anschließenden Pressekonferenz erstmals in seiner noch jungen Stendaler Zeit enttäuscht von seinem Team zeigte, brachte es Torgelow-Coach Ekrem Asma auf den Punkt: "Im Abstiegskampf geht es darum, dass du begreifst, worum es geht. Und meine Mannschaft hat heute etwas besser begriffen."

Durch die Ergebnisse der Konkurrenz ist der 1. FC Lok Stendal nun wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen. Am kommenden Wochenende wartet eine schwierige Auswärtsaufgabe bei der TSG Neustrelitz. Alle Stimmen und Hintergründe zum Spiel lesen Sie am Montag in der Altmark Zeitung.

Von Tobias Haack

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