Fußball - Oberliga

1. FC Lok Stendal bleibt punktlos

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Der Einsatz war Angreifer Vincent Kühn (Mitte) und dem 1. FC Lok Stendal nicht abzusprechen. Dennoch reichte es auch gegen Charlottenburg nicht zu einem Erfolgserlebnis.

tha Stendal. Der 1. FC Lok Stendal droht im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga Nord bereits frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Am Sonntag ging die Mannschaft von Trainer Sven Körner auch aus ihrem fünften Saisonspiel als Verlierer hervor und bleibt damit punktlos. Vor 347 Zuschauern im heimischen Hölzchen unterlagen die Altmärker dem Charlottenburger FC Hertha mit 1:3 (0:1).

Die Stendaler begannen gegen die junge Gäste-Mannschaft mutig und hatten eigentlich nur wenig Mühe, die Spielkontrolle zu erlangen. Dennoch war es wieder der Gegner, der zuerst jubeln durfte. Einen harmlosen langen Ball schätzte die Lok-Defensive völlig falsch ein, CFC-Angreifer Ramazan Günel behielt die Nerven und stellte auf 0:1 (32.).

Lok vergab in der Folge zwei Großchancen nach Eckbällen, ehe die Berliner ein zweites Mal zuschlugen. Dieses Mal war es Spielmacher Ali Ayvaz, der einen Freistoß maßgenau versenkte (56.). Mit der Hypothek des 0:2-Rückstands warf Stendal alles nach vorne. Lange Bälle waren nun das probate Mittel. In der Schlussphase köpfte Martin Gödecke zum 1:2-Anschluss ein (85.) und weckte neue Hoffnungen, die sich mit dem 1:3 von Salih Sagir in der Nachspielzeit zerschlugen.

Auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat Lok bereits sieben Punkte Rückstand. "Das waren mir heute zu wenig Emotionen, zu wenig Leidenschaft. Deshalb ist es auch ein verdienter Dreier für Charlottenburg", schätzte ein geknickter Lok-Trainer Sven Körner die Partie ein.

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