Die nächste Niederlage

Lok Stendal auch in Plauen ohne Glück

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Niclas Buschke war der Unglücksrabe bei der Stendaler Pleite in Plauen.

tha Plauen/Stendal. Der 1. FC Lok Stendal hat am Sonntag einen weiteren Nackenschlag im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga verkraften müssen. Beim VFC Plauen unterlag der Aufsteiger mit 1:2 (0:0) und kassierte damit die vierte Pleite in Folge.

Beim klar favorisierten VFC setzte Stendal auf eine defensive Taktik, die im ersten Durchgang über weite Strecken aufging. Zwar verbuchte Plauen einige recht ordentliche Chancen, doch mit Glück und Geschick retteten die Altmärker das 0:0 in die Pause.

Mit etwas mehr Ruhe wäre in vereinzelten Kontersituationen sogar eine Führung möglich gewesen. Im zweiten Abschnitt blieb es ein Spiel, das Plauen überlegen führte. Die Großchance zur Führung bot sich jedoch der Körner-Elf. Niclas Buschke ließ sie liegen, als er nach Vorlage von Vincent Kühn aus zwei Metern am Tor vorbei schoss (62.).

Der VFC antwortete prompt und humorlos. Stefan Fritzlar brachte seine Farben nach einem langen Ball in Führung (67.). Tim Wüstenhagen legte wenig später nach einem abseitsverdächtigen Konter nach (80.). Immerhin zeigte Lok in den Schlussminuten Moral und wäre dafür fast noch belohnt worden.

Zunächst traf Lukas Breda zum Anschluss (85.), ehe Buschke in der 90. Minute endgültig zum Pechvogel des Tages mutierte. Sein guter Abschluss wurde auf der Torlinie geklärt. Es blieb bei einer unglücklichen Niederlage.

In der Tabelle hat der FSV Barleben nun nach Punkten mit Stendal gleichgezogen. Damit trennen Lok aktuell nur noch zwei Tore von der direkten Abstiegszone

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