Handball: Sachsen-Anhalt-Ligist SV Oebisfelde fegt HSV Haldensleben mit 40:29 aus der Halle

Standesgemäßes Saisonende

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Co-Trainer Toni Seiler (rechts) steuerte am Ende drei Treffer zum sicheren Heimerfolg des SV Oebisfelde bei. Die Allerstädter bezwangen den HSV Haldensleben mit 40:29.

Oebisfelde. Mit einem klaren 40:29 (26:10)-Erfolg im Kreisderby gegen den HSV Haldensleben beendete der frischgebackene Meister SV Oebisfelde am Sonnabend die Saison 2015/16 in der Sachsen-Anhalt-Liga.

Während die Allerstädter souverän den Landesmeistertitel holten, muss der HSV durch die Niederlage als Absteiger in die Verbandsliga. Vor gut 400 Zuschauern in der überfüllten „Hans-Pickert-Halle“ wurden die Spieler und Trainer des SVO vor der Partie offiziell für ihren Meistertitel mit Pokal und Medallien ausgezeichnet. Diese Ehrung nahmen Gerd Strozinsky, Ehrenmitglied des HVSA, aus Genthin und die Spartenleiterin Handball des SVO, Stefanie Müller, vor.

Die Gäste um Torhüter Nico Domann (früher SVO) gingen in Führung und zeigten sich anfangs als hartnäckiger Gegner. Kapitän Florian Seiler, Michael Meichsner und Thomas Thiele (2) drehten jedoch einen 1:2-Rückstand zum 4:2 (4.). Auch als Florian Seiler und Alexander Vogel zum 8:4 vorlegten (11.), hielt der HSV mit zwei Kontern zum 8:6 dagegen (14.) und war praktisch bis zum Stande von 9:7 (15.) in Reichweite. Doch dann zogen die Allerstädter das Tempo an und setzten sich auf 15:7 ab (20.). Nach dem 18:8 (23.) durch Flügelflitzer Pascal Koitek führten die Gastgeber dann erstmals mit zehn Toren. Über zwei Treffer aus dem Rückraum durch Routinier Thomas Thiele zum 24:9 (28.) traf wieder Kapitän Florian Seiler per Siebenmeter zur deutlichen 26:10-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel zogen die Oebisfelder zunächst ihr schnelles Spiel weiter durch - 31:15 (40.). Danach war dann Rotation angesagt und alle Spieler von der Bank kamen zum Einsatz. Aber auch hier setzten junge Spieler, wie Niklas Müller mit zwei Treffern zum 36:19 (51.), ein Achtungszeichen. Anschließend ließ es die SVO-Sieben etwas ruhiger angehen und war in Gedanken schon bei der Meisterfeier. Der HSV machte Boden gut und verkürzte über das 37:25 (56.) bis zum Stande von 39:28 (58.). Doch das nahm schon keiner mehr richtig wahr. Als dann Co-Trainer Toni Seiler mit seinem dritten Treffer zum 40:28 vollendete, konnte Haldensleben nur noch zum 40:29-Endstand verkürzen. Nach der Schlusssirene brachen dann alle Dämme. Spieler und Fans des SVO lagen sich in den Armen und es wurde zur großen Feier mit allen Sponsoren aufgerufen, die dann auch noch lange bis in die Nacht dauerte.

„Das war ein würdiger Abschluss einer tollen Saison. Das kann sich wirklich sehen lassen. Heute war die erste Halbzeit überragend, in der zweiten Hälfte wollte ich allen Spielern eine Chance geben, vor allem den Youngsters aus der A-Jugend, auf die wir in der Zukunft setzen“, zog SVO-Coach Thomas Meinel nach der Partie ein zufriedenes Fazit.

• SV Oebisfelde: Stefani, Drese - F. Seiler (11 Tore), Schliephake (1), Koitek (6), Meichsner (3), P. Breiteneder, T. Thiele (7), Vogel (7), T. Seiler (3), N. Müller (2), K. Breiteneder.

Von Jörg Staade

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