Fußball - Landespokal

SpVgg Havelberg lässt Germania Halberstadt schlecht aussehen

Jannis Lisowski (am Ball) und Germania Halberstadt hatten es gegen Michael Seidel (rechts) und Havelberg schwerer als gedacht.
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Jannis Lisowski (am Ball) und Germania Halberstadt hatten es gegen Michael Seidel (rechts) und Havelberg schwerer als gedacht.

Havelberg - Fußball-Kreisoberligist SpVgg Havelberg/Kamern ist am Sonnabendnachmittag erwartungsgemäß aus dem Fußball-Landespokal ausgeschieden. In der 3. Hauptrunde reiste mit dem VfB Germania Halberstadt ein Gegner aus der Regionalliga an, der allerdings nur mit 6:1 (4:0) gewinnen konnte.

Die Gäste aus der vierten Liga waren von Beginn an überlegen, hatten nahezu durchgängig den Ball, fanden spielerisch aber kaum Lösungen - und das bei fünf Klassen Unterschied! In Führung gingen die Vorharzer schließlich nach Eckbälln: Jan-Pelle Hoppe staubte zum 1:0 ab (27.), Michael Ambrosius nickte zum 2:0 ein (36.). Bis zur Pause hatte der VfB dann eine starke Phase und legte zwei weitere Treffer nach.

Nach dem Seitenwechsel agierte der haushohe Favorit dann umso schwächer. Chancen ergaben sich kaum noch. Das 5:0 fiel (natürlich) nach einem Eckstoß. Dieses Mal stand Lukas Rene Ferchow richtig (51.).

In der Folge gab es viel Leerlauf, ehe Robert Fritze in der Schlussphase den umjubelten Ehrentreffer besorgte (82.). Ferchow stellte zwar umgehend den alten Abstand her, doch zwei Großchancen von Toni Leppin (89.) und Fritze (90.) hätten sogar noch weitere Treffer des Kreismeisters nach sich ziehen können.

Havelberg-Trainer Dennie Lindholz nach der Partie: „Gegen die Tore konnten wir wenig machen, das haben sie gut gemacht. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft aber absolut zufrieden. Daran habe ich nichts auszusetzen!“

Altmärkische Ergebnisse, 3. Runde Landespokal

SpVgg Havelberg/Kamern - Germania Halberstadt 1:6 (0:4)

Heide Letzlingen - MSC Preussen 2:4 (1:1)

1. FC Lok Stendal - 1. FC Magdeburg (Termin offen)

Alle Berichte, Infos und Hintergründe zum Landespokal lesen Sie am Montag wie gewohnt in Ihrer Altmark Zeitung.

Von Tobias Haack

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