Volleyball, Regionalliga: Gardelegen erwartet morgen Abend den KSC Spremberg

Spitzenspiel im SSV-Hexenkessel

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Diagonalangreifer Pascal Grothe (links) erwartet mit dem SSV Gardelegen den KSC Spremberg zum Spitzenspiel.

Gardelegen. Zum ersten Mal im neuen Jahr treten die Regionalliga-Volleyballer des SSV Gardelegen in eigener Halle an und dann steht direkt ein echter Knaller auf dem Programm. Am Sonnabend erwarten die Rolandstädter nämlich den KSC Spremberg zum Schlagabtausch.

Los geht es in der Gardelegener „Willi-Friedrichs-Halle“ wie immer um 18 Uhr.

Wirft man einen Blick auf das aktuelle Klassement wird deutlich, dass es sich dabei um ein Spitzenspiel handelt. Die Gardelegener führen bekanntlich die Tabelle an und haben sich auf die direkte Konkurrenz bereits ein beachtliches Polster erspielt. Der Vorsprung auf den morgigen Kontrahenten beträgt derzeit acht Punkte und könnte im Idealfall auf elf Zähler ausgebaut werden. Der Rangzweite VfK Berlin-Südwest, der allerdings schon ein Spiel mehr ausgetragen hat als Gardelegen und Spremberg, hat sieben Punkte Rückstand auf den SSV.

Aufgrund der tabellarischen Situation und dem spielerischen Verlauf der bisherigen Saison hat sich natürlich auch die Zielstellung des SSV-Sechsers verändert. „Wir wollen den Titel in der Regionalliga holen“, machte SSV-Trainer Gerhard Müller ohne Umschweife deutlich. Die Chancen dazu stehen gut, könnten sich nach dem Duell am Sonnabend jedoch noch weiter verbessern. „Es ist sicherlich nicht das entscheidende Spiel um die Meisterschaft, aber ohne Frage eine wichtige Partie. Denn in den Begegnungen gegen unmittelbare Konkurrenten kann man sich weiter absetzen“, weiß der erfahrene Übungsleiter. Demnach stellt sich auch nicht die Frage nach der Zielstellung. „Wir spielen in eigener Halle und wollen das Spiel natürlich auch gewinnen. Gelingt uns das, können wir beruhigter in die folgenden Partien gehen“, so Müller.

Das Hinspiel in Spremberg endete übrigens mit einem 3:1-Erfolg der Gardelegener, obwohl auch in dieser Begegnung alle vier Sätze durchweg spannend verliefen. Um auch das Rückspiel für sich zu entscheiden, hoffen die Gardelegener Volleyballer erneut auf die Unterstützung der treuen Zuschauer. In bislang allen Heimspielen fungierten die zahlreichen Fans als siebter Mann und verwandelten die „Willi-Friedrichs-Halle“ in einen Hexenkessel. „Besonders in so einem Spitzenspiel können wir die Unterstützung der Zuschauer gebrauchen“, baut Müller auf die eigenen Fans. „Es wäre wirklich schön, wenn wir die Halle voll bekommen“, richtete sich auch SSV-Teammanager André Rummel an die Fans in Gardelegen und Umgebung.

In personeller Hinsicht gehen die SSV-Männer mit voller Kapelle in dieses Spitzenspiel. Mit einer konzentrierten Leistung und den eigenen Fans im Rücken soll der elfte Sieg im zwölften Spiel eingefahren werden. Es wäre zwar auf dem Weg zum Titel nicht der entscheidende, aber mit Sicherheit ein wichtiger Erfolg.

Von Tobias Weber

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