FUSSBALL – LANDESKLASSE: Arneburg möchte starke Salzwedeler ärgern

Spitzenspiel an der Elbe

+
Ein Ausrutscher soll Hermann Huchthausen und Rot-Weiß Arneburg im morgigen Spitzenspiel nicht passieren. Die Elbestädter erwarten mit Eintracht Salzwedel den formstarken Tabellenzweiten. 

Arneburg/Salzwedel – Wenn der SV Rot-Weiß Arneburg morgen ab 15 Uhr Eintracht Salzwedel zum Spitzenspiel erwartet, dann wird dies auch ein Aufeinandertreffer zweier Kreispokalfinalisten. Beide Teams machten an Ostern den Einzug ins Endspiel perfekt und sind noch euphorisiert.

Dennoch: Als Mannschaft der Stunde sind die Salzwedeler favorisiert.

„Salzwedel spielt eine herausragende Saison“, weiß RWA-Trainer Oliver Nagel um die schwere Aufgabe. Doch seine Schützlinge wollen die Gäste ärgern. „Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein“, kündigt er an. Nach 120 harten Pokalminuten am Ostermontag stand in dieser Woche hauptsächlich Regeneration an, damit möglichst alle fit sind, wenn der Tabellenzweite anreist. Auf heimischem Platz rechnen sich die Rot-Weißen durchaus etwas aus, wenn die Tagesform stimmt. Dass sie auch in kritischen Situationen die Ruhe bewahren können, haben sie im Pokalfight gegen den Osterburger FC bewiesen. Den gleichen Kampfgeist wollen sie auch morgen auf den Rasen bringen.

Für die Salzwedeler ist im Titelkampf jedes Spiel im Prinzip ein Endspiel. „Wir liegen fünf Punkte hinter den Letzlingern, die nicht so leicht stolpern werden. Daher müssen wir unsere Spiele gewinnen. Und das wird morgen nicht so einfach werden, denn Arneburg ist heim- und spielstark“, blickt Eintracht-Trainer Helge Kietzke voraus. Doch nach den zuletzt gezeigten Leistungen im Kreispokal in Letzlingen (7:6-Sieg im Elfmeterschießen) und dem 4:1-Erfolg in Uchtspringe reisen die Jeetzestädter mit breiter Brust an die Elbe. „Wir müssen mit der gleichen Einstellung und dem Willen agieren, dann ist auch in Arneburg ein Sieg möglich“, so der Eintracht-Verantwortliche, dem der zuletzt gesperrte Stefan Heuer wieder zur Verfügung steht. Dafür werden Niklas Gille (Studium) und Joy Krüger (privat verhindert) fehlen. Zudem stehen hinter den Einsätzen von Malte Liestmann und Kevin Gebert Fragezeichen. Trotzdem ist Helge Kietzke optimistisch. „Unsere jungen Spieler haben zuletzt gezeigt, dass sie personelle Ausfälle kompensieren können. Wäre es nicht so, bräuchten wir uns über das Thema Landesliga-Aufstieg auch nicht zu unterhalten.“

VON SABINE LINDENAU UND RENEE SENSENSCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare