AZ-„Team der Woche“ kommt mit gleich sechs Regisseuren und Flügelflitzern daher

Spielkontrolle im Mittelfeld

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Tim Nowak (rechts) vom SV Krüden/Groß Garz drehte gegen Germania Tangerhütte regelrecht auf und avancierte zum Matchwinner.

Altmark. Bei den altmärkischen Akteuren spielten sich am abgelaufenen Spieltag vor allem die Mittelfeld-Fußballer in den Vordergrund. So ist es also auch kein Wunder, dass das AZ-„Team der Woche“ vor allem mit dem Zentrum besticht und so für reichlich Spielkontrolle sorgt.

Torhüter

Den Platz zwischen den Pfosten sicherte sich in der Woche der Arneburger Schlussmann Tobias Maier. Im Spiel der Rot-Weißen gegen den SSV Gardelegen war Maier am Ende der Garant zum Punktgewinn. Dank seiner zahlreichen Paraden endete die Partie 1:1.

Abwehr

In einer offensiven Aufstellung mit sechs Mittelfeldspielern wird die Defensivreihe im „Team der Woche“ auf das Minimum beschränkt und drei Plätze waren zu vergeben. Diese sicherten sich die Jävenitzer René Benecke und Daniel Schönfeld. Unterstützung bekommen sie vom Bismarker Florian Knoblich. Vor allem Letzterer zeigte im Landesligaduell mit dem Rangzweiten Germania Olvenstedt eine äußerst bemerkenswerte Leistung und bekam folgerichtig auch ein Sonderlob seines Trainers Dirk Grempler. „Wie er als 18-Jähriger hinten wie eine Wand steht – das ist schon klasse.“

Schönfeld sorgte seinerseits beim 2:0-Heimsieg über Möringen für einen ruhigen und geordneten Spielaufbau, während sich Benecke auch in die Offensive einschaltete.

Mittelfeld

Den Anfang machen der umtriebige Niels Pieper vom Kreveser SV, der ordentliche Akzente nach vorne zeigte, und Verbandsliga-Kicker Moritz Instenberg. Im Spiel gegen seinen Ex-Klub, Schönebecker SC, besorgte der Lok-Fußballer den 7:1-Endstand. Aber auch zuvor zeigte er seine Klasse und spielte immer wieder präzise Pässe in die Spitze.

Auf der linken Außenbahn agiert in dieser Woche der Kreveser Marius Weihrauch. Im Landesligaspiel gegen den SV Irxleben brachte er den KSV in Front, verpasste es aber, das 2:0 nachzulegen, so dass am Ende nur ein Remis heraussprang. Der Gegenpart auf der rechten Seite wird vom Bismarker Felix Pitzner übernommen. Der pfeilschnelle Flitzer erlief sich immer wieder Torchancen, verpasste es allerdings rechtzeitig den Abschluss zu finden. So hätte erdurchaus mehr als nur einen Treffer zum Sieg beisteuern können.

Im Zentrum erhält Lok-Winterneuzugang Daniel Ujazdowski seine zweite Nominierung in Folge. Gegen Schönebeck schnürte er einen Dreierpack und zeigte sich in bestechender Form. Die Zehnerposition übernimmt hingegen unser „Spieler der Woche“, Philipp Grempler (Bismark). Er riss mit seinen Läufen die gegnerische Defensive förmlich auf und sorgte so immer wieder für eine Menge Platz. Zudem war er mit seinem Führungstreffer der Wegbereiter zum Heimsieg.

Angriff

Der einzige Stürmer des „Teams der Woche“ ist der Krüdener/Groß Garzer Tim Nowak. Im Landesklasse-Abstiegskrimi mit Tangerhütte drehte der Angreifer in der zweiten Halbzeit so richtig auf und steuerte einen eigenen Treffer zum 3:2-Heimsieg und dem damit verbundenen fast sicheren Klassenerhalt bei.

Von Falk-Stéphane Dezort

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