Lok Stendal schaut auf sich vor zweiter Landespokalrunde

Das Spiel als Chance

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Benedikt Nellessen (rechts) und Lok wollen dem Gegner enteilen – um ins Viertelfinale zu gelangen.

Stendal. Die Mannschaft schaut auf sich und jeder Einzelne hat seine Chance. Das ist die Ausgangslage beim 1. FC Lok Stendal vor der zweiten Runde im Fußball-Landespokal am Sonnabend.

Dass der Oscherslebener SC als Gegner ins Stadion „Am Hölzchen“ um 14 Uhr ist, soll das Team von Lok-Trainer Sven Körner nicht weiter kümmern.

„Wir wollen unser Spiel machen und mit absoluter Ruhe und Souveränität auftreten“, sagt Körner. Dass heißt, dass seine Mannschaft mit hohem Tempo und strukturierten Angriffen zum Ziel kommen soll – und das lautet Achtelfinale. Da die Körner-Kicker nach eigener Aussage im großen Werkzeugkoffer der FußballHandwerkzeuge über „hoch pressen“ und „gut umschalten“ verfügen, könnte der Gegner in Bredouille kommen. Vor allem dann, wenn er wie so viele Teams am Hölzchen auf eine defensive Spielweise setzt.

Wie der OSC tatsächlich in Stendal spielen will, weiß der Stendaler Coach nicht. Er habe „keine Informationen“ über Oschersleben, aber „Respekt“ vor den Gästen, die auch in der Verbandsliga in dieser Saison noch zwei Mal ein Kontrahent von Lok sein werden. Wie auch immer der OSC in Stendal aufspielt: „Mir ist nicht bange. Ich freue mich.“ Den mahnenden Zeigefinger hebt Körner jedoch auch: „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen.“ Wer sich von seinen Spielern über einen Platz in der ersten Elf freuen darf, ist noch offen.

Für das Pokalspiel sei „möglich“, dass wieder viele junge Kicker, wie zuletzt auch in der Verbandsliga zum Einsatz kommen. Auch wenn etwas erfahrenere Akteure wie Lukas und Nils Breda sowie Richard Liebisch in die Mannschaft zurückkehren könnten. Bis auf Clemens-Paul Berlin sind alle Spieler einsatzfähig, demnach auch wieder Youngster wie Johannes Mahrhold und Max Salge, die zuletzt einen guten Eindruck hinterließen. „Jeder hat die Chance, sich zu zeigen“, betont Körner, er will sich freilich bis zum Anpfiff „Gedanken machen“, welche Elf die Beste ist, die nächste Runde zu erreichen.

Von Benjamin Post

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