FUSSBALL – KREISOBERLIGA: Prekäre Situation speziell im Abstiegskampf

Spannung bis zum Schluss?

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Im Aufwind: Uwe Struck (links) und der SV Schwalbe Schwiesau haben sich im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschafft. 

Altmark – Momentan geht es in der Fußball-Kreisoberliga mächtig spannend zu. Und zwar an beiden Enden der Tabelle.

Während sich im Kampf um die Kreismeisterschaft der SSV 80 Gardelegen II gegenüber der direkten Konkurrenz aus Kusey und Kuhfelde ein kleines Punktepolster erarbeiten konnte, ist das Klassement im unteren Teil der Tabelle mit ganz enger Nadel gestrickt. Insgesamt neun Mannschaften müssen sich derzeit intensiv mit dem Thema Abstiegskampf befassen.

Titelrennen

Im Dreikampf um den Kreismeistertitel könnte das Osterwochenende richtungsweisend werden. Dann stehen nämlich einige noch ausstehende Nachholspiele auf dem Programm. Unter anderem muss dabei der SSV Gardelegen II beim VfB Klötze antreten. Aktuell führen die Rolandstädter das Klassement an und konnten sich zuletzt, dank Ausrutscher der Konkurrenz, ein Polster von vier Punkten erarbeiten. Hinzu kommt, dass die Elf von SSV-Trainer Oliver Pabst noch ein Spiel weniger ausgetragen hat, als der TSV Kusey und der Kuhfelder SV. Gewinnen die Gardelegener also ihr Nachholspiel in Klötze, könnten die SSV-Kicker der Konkurrenz auf sieben Punkte enteilen, vorausgesetzt natürlich der Tabellenführer patzt am kommenden Sonntag nicht beim abstiegsbedrohten SV Eintracht Salzwedel II.

Abstiegskampf

Ganz anders stellt sich die Situation derzeit in der unteren Tabellenhälfte dar. Ab Platz sieben, auf dem aktuell der SV Langenapel liegt, muss nämlich der Blick nach unten gerichtet werden. Die SVL-Kicker haben derzeit nur sechs Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Richtig eng wird es jedoch ab Rang neun, den der SV Schwalbe Schwiesau bekleidet. Die Elf von Spielertrainer Senol Isik und Schlusslicht Rot-Weiß Wenze trennen nämlich nur drei Zähler. Dabei muss zudem beachtet werden, dass der SV Eintracht Salzwedel II, derzeit knapp über dem Strich, im Vergleich zur direkten Konkurrenz zwei, oder gar drei Spiele weniger ausgetragen hat. Der Nichtantritt der Jeetzestädter beim SV Heide Jävenitz am 24. März dürfte hingegen mit einer 0:3-Wertung bestraft werden. Der SV Schwalbe Schwiesau, der FC Jübar/Bornsen und der SV Eintracht Chüden präsentierten sich nach der Winterpause in blendender Verfassung und konnten mit erfolgreichen Spielen ordentlich Selbstvertrauen tanken, was im Kampf gegen den Abstieg durchaus von Vorteil sein könnte.

Es spricht derzeit viel dafür, dass es insbesondere im Kampf um den Klassenerhalt spannend bleibt. Vielleicht ja sogar bis zum letzten Spieltag, wenn unter anderem der SV Schwalbe Schwiesau und Rot-Weiß Wenze in einem direkten Duell aufeinandertreffen. Allerdings kann bis dahin natürlich noch einiges passieren ...

VON TOBIAS WEBER

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