Mit dem Fokus auf den Nachwuchs

Sören Osterland kehrt zum 1. FC Lok Stendal zurück

Sören Osterland in der Geschäftsstelle des 1. FC Lok Stendal.
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Sören Osterland soll die Nachwuchsarbeit beim 1. FC Lok voranbringen.
  • Tobias Haack
    VonTobias Haack
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Bei Bayern München arbeitete er mit Mehmet Scholl, beim SC Paderborn an der Seite von Stefan Effenberg. Nun ist Sören Osterland zurück beim 1. FC Lok Stendal.

Dem 1. FC Lok Stendal ist es gelungen, einen ausgewiesenen Fußballfachmann und Fußballlehrer (Abschlussnote: 1,0) für die Beratung und Unterstützung des Vereins zu gewinnen: Sören Osterland.

Der 36-Jährige, mit Lok-DNA ausgestattete gebürtige Stendaler, sammelte nach seiner aktiven Laufbahn und dem Abschluss der Fußballlehrer-Lizenz umfangreiche Erfahrungen im professionellen Fußballgeschäft. Bevor er zuletzt Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Magdeburg war, finden sich in seiner Vita namhafte Vereine wie RB Leipzig, FC Bayern München, Hannover 96 und SC Paderborn wieder. Im Sommer des vergangenen Jahres vollzog Osterland einen konsequenten beruflichen Wechsel abseits des Profifußballs und wurde zudem Ende Juni zum Vizepräsidenten für Vereinsentwicklung/Qualifizierung beim Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) gewählt.

Für den Stendaler Traditionsverein möchte der ehemalige Lok-Spieler im Rahmen seiner Möglichkeiten vor allem versuchen, den Nachwuchs inhaltlich und strukturell zu unterstützen. Dies kann und wird zu großen Teilen auch in digitaler Form realisiert werden. Somit wird dem FSA-Funktionär auch der notwendige Austausch zwischen der Basis (seinem Heimatverein) und dem Verband geboten.

So meint Osterland zu seinem Engagement am „Hölzchen“: „Ein berechtigter Kritikpunkt bei meiner Kandidatur als Vizepräsident des FSA war das fehlende Engagement im Amateurbereich. Ich sehe es als sehr wichtig an, dass sich die Mitglieder der Verbandsgremien auch bei regionalen Vereinen einbringen. Mit Lok Stendal verbinden mich viele Jahre Jugend- und Männerfußball, weshalb ich mich freue, auch hier einen kleinen Beitrag zur Optimierung des Nachwuchses und der Strukturen zu leisten.“

Die große Freude über ein kleines Stückchen Heimkehr von Sören Osterland, fasste Loks neuer Sportlicher Leiter, Lars Streißenberger, der sich genau solche personellen Projekte in die Agenda geschrieben hat, wie folgt zusammen: „Ich freue mich riesig, dass Sören den Weg in die Heimat gefunden und sich für uns entschieden hat. Danke auch an den Vorstand, der es von Anfang an unterstützt hat. Über Sörens Vita muss man nicht viel sagen, das ist einfach krass. Wir als Verein können davon nur profitieren und ich freue mich über jeden Austausch mit ihm.“

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