REITEN Dreitägiges Turnier in Krumke mit Top-Resonanz

„Sind super zufrieden“

In der Dressurreiterprüfung Klasse L wurde Kathleen Müller vom gastgebenden RFTV Krumke auf Casscada 2 Siebte.
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In der Dressurreiterprüfung Klasse L wurde Kathleen Müller vom gastgebenden RFTV Krumke auf Casscada 2 Siebte.

Krumke – Im Hintergrund lief leise der Soundtrack von Winnetou. Ansonsten herrschte eine angenehme Ruhe in der Krumker Reithalle. Alle Blicke richteten sich auf das Dressurviereck. Hier konnten sich Pferde und Reiter ganz auf ihre Prüfungen konzentrieren.

Am abschließenden Sonntag des dreitägigen Hallenturniers in Krumke standen Dressurentscheidungen auf dem Programm. An den beiden Tagen zuvor ging es in mehreren Prüfungen in den Springparcours.

„Wir sind super zufrieden“, zog Annett Schwarzer am Sonntagnachmittag eine positive Bilanz. Die Nennungszahlen waren sehr gut, Reiter reisten aus fünf Bundesländern an. „Es hat sich rumgesprochen, dass wir hier gute Bedingungen haben. Allerbesten Boden, eine Vorbereitungshalle für schlechtes Wetter, aber auch einen Außenplatz, sodass jeder sein Pferd bestens vorbereiten kann“, freute sich die Turnierorganisatorin über die Resonanz. Das dreitägige Turnier verlief reibungslos. Und vor allem auch ruhig. „Die Pferde brauchen einfach Ruhe“, weiß Schwarzer. Hektik sei im Pferdesport fehl am Platz. Applaus ist aber willkommen. Und den bekamen die Reiter sowohl am Springparcours als auch am Dressurviereck für durchaus ansprechende Leistungen.

Neben Nachwuchsstartern der Region konnten die Veranstalter auch Profis begrüßen, die das Krumker Turnier gern als Vorbereitung für die bevorstehende Hallensaison nutzen. So waren Robert Bruhns (Jumping Arena Gadow), Oliver Klüsener (Wörmlitzer SV’90) oder auch Marcel Buchheim (RSG Uelzener Land) in den ranghohen Punktespringprüfungen am Start. „Sie kommen dann auch mit Nachwuchspferden oder auch mit der ersten Garnitur zu uns, um sich vorzubereiten“, blickt Annett Schwarzer auf das große Hallenturnier in Chemnitz voraus, das am Wochenende ausgetragen wird. Die Turnierleiterin freut sich aber auch über Reiter aus der Region, die das Krumker Turnier als Abschluss der grünen Saison nutzen, um sich noch einmal zu präsentieren.

„Wir haben viel Lob bekommen“, freute sich die Krumkerin. Sie weiß natürlich, dass der Wettbewerb nur mit vielen helfenden Händen gestemmt werden kann. „Unsere Helfer sind echt gefordert“, dankt sie ihnen und auch den Sponsoren für die Unterstützung in den zurückliegenden Wochen. Da galt es auch, die Deutschen Jugendmeisterschaften im Voltigieren und die Krumker Pferdetage auf die Beine zu stellen. Nun können die Krumker Pferdesportler erst einmal durchatmen. Und sich auch über die eine oder andere Platzierung beim eigenen Turnier zu freuen. Einen Sieg konnten die Gastgeber feiern. Im Stilspring-Wettbewerb mit erlaubter Zeit sicherte sich Antonia Müller vom RFTV Krumke auf Merilin 3 den ersten Platz. Henrike Elste holte sich auf Lousiana 72 den vierten Platz im Stilspring-Wettbewerb mit erlaubter Zeit (Mini bis 60 Zentimeter). Den Sieg in der Punktespringprüfung Klasse L 1 sicherte sich Profi Oliver Klüsener auf Bella Luna. Der Wörmlitzer war zudem mit drei Pferden in der Springpferdeprüfung Klasse L an den Start gegangen, kam hier aber nicht über Rang sechs hinaus.

In der Altmark blieben neben dem Krumker zwei weitere Titel. Anna-Luna Neuber auf Zar Hansiatic und Noa Stoppa auf Canabis Girl, beide vom RV Fürst Bismarck Schönhausen, gewannen ihre jeweiligen Springprüfungen der Klasse A.

VON SABINE LINDENAU

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