FUSSBALL – 3. LIGA 1. FC Magdeburg erwartet morgen den SV Meppen

Sieglos-Serie beenden

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Fokussierter Blick: Jürgen Gjasula und der 1. FC Magdeburg wollen morgen endlich den ersten Sieg des Jahres holen. Sie erwarten den SV Meppen.

Magdeburg – Es war das einzige Spiel in der Hinrunde, dass sie nach einem Rückstand noch drehen konnten. Daran wollen sich die Drittliga-Fußballer des 1. FC Magdeburg erinnern, wenn sie morgen vor heimischer Kulisse auf den SV Meppen treffen. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Claus-Dieter Wollitz ist mit der kurzen Trainingswoche zufrieden. Bis auf Thore Jacobsen, der wohl noch zwei Spiele pausieren muss, und Sirlord Conteh stehen ihm alle Spieler zur Verfügung.

Und so hat der FCM-Trainer die Qual der Aufstellungswahl. „Das macht es nicht ganz so einfach, ist auf der anderen Seite aber angenehm.“ Denn seine Schützlinge hätten sich im Training durch die Bank angeboten, morgen im Kader zu sein. Wie sich Wollitz entscheiden wird, ließ er gestern bei der Pressekonferenz offen. Wobei das personelle Grundgerüst stehen dürfte. Die Elf, die am Sonntag in Mannheim in der Schlussphase noch ein Remis holen konnte, hat auch morgen gute Chancen, von Beginn an aufzulaufen.

Gesetzt ist dabei Jürgen Gjasula, der als Sechser einen guten Job macht. Der Mittelfeldspieler sagt ganz klar: „Zu Hause vor unserem Publikum wollen wir gewinnen.“ Dass es gegen den SV Meppen nicht einfach wird, weiß Gjasula noch aus dem Hinspiel. Gleichwohl Meppen mit zwei Niederlagen ins neue Jahr gestartet ist, verfüge der Verein über eine „sehr gefährliche Mannschaft mit guten Einzelspielern, vor allem in der Offensive.“ Diese gelte es, nicht zum Zug kommen zu lassen. Der FCM schaue dabei ganz auf sich. Was in den ersten beiden Partien gut lief, müsse morgen auf den Platz gebracht werden.

Das sieht sein Coach nicht anders. Wollitz gibt sich zuversichtlich: „Die Mannschaft arbeitet gut.“ Nach fünf Wochen in Magdeburg spüre er bereits das gegenseitige Vertrauen, das aber weiter wachsen müsse. Gegen Meppen komme es zudem auf Verantwortung und erneut um den unbedingten Willen an, gewinnen zu wollen. Das gelang beim 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel, als der FCM bereits mit 0:1 zurücklag. Mit zwei Toren war damals Joker Manfred Osei Kwadwo daran beteiligt. Dass er erneut eingewechselt werden könnte, hält Wollitz durchaus für möglich. Zumal er in Mannheim nach seiner Einwechslung ebenfalls stark gespielt und den Ausgleichstreffer mit vorbereitet hatte.

Die beiden durchaus vermeidbaren Niederlagen des morgigen Gegners hat sich der FCM-Coach angeschaut und weiß: Sie hätten das Maximum rausholen können, so wie wir aber auch.“ Für die Blau-Weißen ist es an der Zeit, den ersten Sieg unter dem neuen Trainer einzufahren. Zumal der Abstand nach unten weiter schmilzt. Der Zweitliga-Absteiger ist nur noch 14. der Dritten Liga. Vier Punkte sind es nur noch bis Rang 17. Nach oben geht der Blick nicht mehr. Ein möglicher Aufstieg in dieser Saison ist längst in weite Ferne gerückt.

VON SABINE LINDENAU

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