Handball – Bundesliga: Der SC Magdeburg schießt die GWD Minden mit 40:31 aus der Halle

Siegesserie reißt nicht ab

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Kraftpaket am Kreis: Zeljko Musa drehte sich mehrfach gut rein und steuerte gestern Abend vor heimischer Kulisse zwei Tore zum deutlichen Erfolg des SC Magdeburg gegen die GWD Minden bei. 

Magdeburg. Sie sind die Mannschaft der Stunde. Die Handballer des SC Magdeburg eilen von Sieg zu Sieg. Gestern Abend vor 5417 Zuschauern in der heimischen GETEC-Arena ließen sie sich nicht von ihrem Weg abbringen. Das deutliche 40:31 ist eine Ansage an die Liga.

Mit sieben Siegen aus den bisher sieben Saisonspielen führt der SCM weiterhin die Tabelle der Handball-Bundesliga an.

Den Beginn der Partie verschliefen die Magdeburger ein wenig. Nicht ungewöhnlich, oftmals gehen die Gegner in der GETEC-Arena in Führung, bevor der SCM-Express so richtig an Fahrt aufnimmt. So auch gestern Abend. Mit schnellem Spiel und passgenauen Würfen überraschte die GWD Minden die Hausherren. Die Gäste warfen das erste Tor der Partie und setzten sich nach fünf Minuten mit zwei Toren ab (1:3). Nun erwachte der Tabellenführer so langsam. Bis zur ersten Führung sollten jedoch neun Minuten vergehen. Kreisläufer Zeljko Musa netzte zum 5:4 ein. Minden konnte zwar direkt ausgleichen. Doch dann kam der SCM besser in sein gefürchtetes Tempospiel. Auch Jannick Green im Tor wurde sicherer. So zogen die Gastgeber nach 16 Minuten mit drei Toren davon (9:6), nach 27 dann schon mit fünf (17:12). Und das trotz acht Paraden von Gästekeeper Kim Sonne-Hansen. Beim Stand von 19:14 ging es in die Kabinen.

Zurück auf der Platte änderte sich das Bild kaum. Der SCM legte nach, rauschte im Eiltempo auf 21:14 davon (32. Minute). Die Mindener hatten dem leidenschaftlichen Spiel der Gastgeber kaum mehr etwas entgegenzusetzen – und mussten sie ziehen lassen. Nach 39 Minuten stand ein Zehn-Tore-Vorsprung zu Buche (27:17). Die Zuschauer, die zwischenzeitlich schon eine Welle durch die Arena kreisen ließen, sahen ihre Mannschaft zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Die Zeiten, in denen der SCM spätestens zehn Minuten vor Schluss einbrach, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Die Dominanz der Wiegert-Sieben in dieser Saison ist schon beeindruckend. Und das 40:31 ein klares Signal an die Liga. „Es ist wirklich geil“, freute sich Daniel Pettersson, der sieben Tore warf.

• SC Magdeburg: Green, Quenstedt - Musa (2), Chrapkowski (2), Musche (10), Pettersson (7), Lagergren (4), O’Sullivan (4), Bezjak (5), Christiansen (3), Plaza (1), Molina (2).

Von Sabine Lindenau

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