Fußball-Landesklasse: SV Liesten erwartet morgen TuS Wahrburg zum Verfolgerduell

Nur der Sieger bleibt oben dran

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Sebastian Kordus (am Ball) erwartet morgen mit dem SV Liesten im heimischen Waldstadion den TuS Wahrburg zum Verfolgerduell in der Fußball-Landesklasse.

Liesten/Stendal. Der SV Liesten und der TuS Wahrburg gehörten im Vorfeld der Saison zum engeren Favoritenkreis der Fußball-Landesklasse. Der Start in die Serie ging jedoch bei beiden Vereinen trotz der üppigen Vorschusslorbeeren daneben.

Liesten gewann erst zwei Partien, teilte aber schon dreimal die Punkte. Wahrburg verlor bereits zwei Spiele. Trotzdem liegen beide Teams nur drei Punkte hinter der Tabellenspitze. Vor dem direkten Aufeinandertreffen morgen um 15 Uhr im Liestener Waldstadion ist die Ausgangsposition daher eindeutig: Wer patzt, verliert fürs Erste den Kontakt zu dieser.

„Ich freue mich auf diese Begegnung, denn ich gehe davon aus, dass Wahrburg eine Mannschaft ist, die mitspielen wird“, so SVL-Trainer Michael Piotrowski, dessen Elf bisher mit äußerst defensiv eingestellten Vertretungen zu tun hatte. Die Liestener müssen in diesem Verfolgerduell auf Lucas Bresch, Hannes Glameyer (beide Arbeit) und Pawel Kijewski (gesperrt) verzichten. Fraglich sind die Einsätze von Kapitän Matthias Wiese (Kniebeschwerden) und Henning Schröder (Arbeit). Fallen Wiese und Schröder aus, wäre dies eine Schwächung, denn beide sind wichtige Leistungsträger., weil Bindeglieder zwischen Abwehr und Angriff. Und da Michael Piotrowski die Wahrburger mit einer offensiven Einstellung erwartet, dürfte auf die zuletzt wenig geforderte Defensive der Liestener weitaus mehr Arbeit zukommen. „Das wird ein hartes Stück Arbeit. Für beide Teams ist dieses Spiel richtungsweisend. Wir wollen den Heimvorteil nutzen, um mit einem Sieg oben dranzubleiben“, blickt Trainer Piotrowski voraus.

Das mit zahlreichen Brasilianern gespickte Wahrburger Ensemble hat noch nicht wirklich seinen Rhythmus gefunden. Immerhin gelang vor Wochenfrist ein ganz wichtiger 3:0-Heimsieg gegen Landesliga-Absteiger Medizin Uchtspringe. Mann des Spiels war mit Marco Zimmermann dabei ein Spieler, der schon länger im Verein aktiv ist und maßgeblich am Aufstieg 2016 beteiligt war. Ein Alteingesessener sprang in die Bresche, weil es bei den Neuen noch nicht so läuft. Gegen die Liestener dürfte Zimmermanns individuelle Klasse allein nicht reichen. Die kompakten Westaltmärker sind nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu bezwingen. Diese brachte der TuS in dieser Saison aber auch schon auf den Platz: Beim 4:1-Sieg am ersten Spieltag gegen Möringen.

Von Tobias Haack und Renee Sensenschmidt

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