Magdeburger Martin Fischer souveräner Erster bei 25. Altmark-Triathlon in Wischer

Lob vom Sieger

Zeigte erst Leistung, dann Muckis: Martin Fischer mit seiner Siegerpose nach dem Zieleinlauf in Wischer. Der Magdeburger gewann mit einem Vorsprung von über drei Minuten. Fotos: Post

Wischer. Direkt nach dem Zieleinlauf ging Martin Fischer erst einmal unter die Dusche. Abkühlung. Die Anstrengung der mehr als zwei Stunden Belastung zeigte sich auf seiner Haut. Der Schweiß perlte.

Die Erfrischung des Schauers, der unweit des Ziel im Waldbad Wischer aufgestellt ist, kam gerade recht, vor allem bei den sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad. Dazu noch ein Schluck aus der Wasserflasche, dann war der 24-Jährige auch schon ansprechbar. Der durchtrainierte Athlet hatte soeben in 2:07:26 Stunden den 25. Altmark-Triathlon in Wischer über die olympische Distanz gewonnen. Sein Sieg am Sonnabend war souverän. „Ja“, bestätigte der Starter von Trimago Magdeburg, aber überschwänglich wurde Fischer nach seinem Erfolg mit über drei Minuten Vorsprung auf den Zweiten Thomas Roever vom Riemer MTC nicht.

Vielmehr lobte der Magdeburger, auch Europameister auf der Ironman-Halbdistanz in 2012, den Veranstalter als seine eigene Leistung. „Die ganze Organisation war super. Da kann man nur ein Kompliment aussprechen“, würdigte Fischer die Wasserfreunde Stendal, die zum 25. Mal Regie in Wischer führten. Das Jubiläum, war auch die letzte Veranstaltung, bei dem die Wasserfreunde den Hut auf hatten. Aber niemals geht man so ganz. „Es ist nicht so, dass wir sagen: und das war es“, erklärte Monika Stender. Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins agierte am Sonnabend als Einsatzleiterin. Den Chefposten übernimmt bei der 26. Auflage der Veranstaltung der Hasselaner Triathlon Club (HTC). „Die jungen Leute sollen das aufpeppen“, sagte Stender.

Und, wie bisher auch, helfen die andere Klubs mit. Eben „Das Triathlon-Dream-Team der Altmark“, merkte die Einsatzleiterin mit einem Schmunzeln an, bestehend aus den Wasserfreunden, HTC und Osterburger Triathlonfüchse. Schon sechs Wochen nach Ende des Wettkampfes beginnen die Planungen für den nächsten. Das Feld ist allerdings bestellt. Der Altmark-Triathlon ist beliebt wie nie zuvor. Davon zeugt ein neuer Teilnehmerrekord: 344 Aktive starteten über die olympische Distanz, beim Jedermann-Triathlon und beim Kindertriathlon. „panikartig hoch“, seien die Zahlen gewesen, doch Besonders bei den Kindern kam der Wettbewerb an. 64 Teilnehmer, so viele wie noch nie, gingen am frühen Morgen an den Start. Die Zahlen waren für Stender aber nie das Wichtigste. „Das Wichtigste ist, dass keine Unfälle passieren“, unterstrich sie. Dem war auch 2013 so.

Von Benjamin Post

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