Handball-Sachsen-Anhalt-Ligist SG Seehausen vor letztem Spiel des Jahres – gegen Post Magdeburg

Sich selbst beschenken

Tore aus dem Rückraum würden der SGS auch helfen: Alexander Söhnel bestreitet mit seiner Mannschaft das letzte Heimspiel des Jahres – einen Sieg gab es bisher in de Wischelandhalle noch nicht.
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Tore aus dem Rückraum würden der SGS auch helfen: Alexander Söhnel bestreitet mit seiner Mannschaft das letzte Heimspiel des Jahres – einen Sieg gab es bisher in de Wischelandhalle noch nicht.
  • VonBenjamin Post
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Seehausen. So kurz vor Weihnachten könnten sie sich selbst das größte Geschenk machen. Zumindest in ihrem derzeitigen Leben als Amateursportler.

Die Handballer der SG Seehausen könnten mal wieder gewinnen, denn das ist ihnen in dieser Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga noch nicht gelungen. Schön verpackte zwei Punkten, das wäre mal etwas. Am heutigen Sonnabend spielt die SGS in der heimischen Wischelandhalle um 17. 30 Uhr gegen Post Magdeburg, das allerdings die nötigen Zähler auch selbst braucht.

Heimspiel? Naja, da geht ja wenigstens ein bisschen. Die Zuschauer in der Spielstätte der Seehäuser wurden bisher wahrlich nicht verwöhnt von den Handball-Männern der Stadt. Auch für sie wäre ein Sieg ein Geschenk, zumindest in Anbetracht der Ergebnisse der SGS aus der Vergangenheit. Magere zwei Punkte holte die Mannschaft in dieser miserablen Spielzeit, eben beide daheim. Nur Siege helfen weiter, das ist schon lange klar und nicht erst vor der letzten Partie des Jahres.

Der einzige Vorteil für Seehausen im Abstiegskampf der fünften Liga ist, dass alle Teams im Tabellenkeller nicht so richtig punkten. Zwar mehr als das Schlusslicht aus der Ostaltmark, aber die Kontrahenten um die drei Abstiegsplätze liegen dicht beieinander, der HSV Haldensleben und Eintracht Gommern haben nur vier Zähler mehr als die hinter ihn stehende SGS gesammelt. Und ausgerechnet in Gommern setzte es in der Vorwoche die jüngste, neunte Niederlage für die Mannschaft um Spielertrainer Benjamin Mittag – 26:28.

Auch Post Magdeburg, dass am Sonnabend sein Aufwartung in der Wischestadt macht, hat erst acht Pluspunkte auf dem Konto und zuletzte auch verloren – 24:25 gegen den Landsberger HV. Drei Siege, zwei Unentschieden, sechs Niederlagen. Aber allein mit diesen drei Siegen haben die Magdeburger den Seehäusern einiges voraus. Doch vielleicht schafft es das Mittag-Team, sich vor Weihnachten zu beschenken. Ein Sieg, das ist ein kleiner Wunsch, für den die SGS derzeit allerdings viel tun müsste. Das mindeste wäre, ein Tor mehr als der Gegner zu werfen. Wenn man es schonmal in der Hand hat, sich selbst zu beschenken, sollte man das tun.

Von Benjamin Post

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