SG-Männer wollen Serie auch beim HSV fortsetzen

Alexander Söhnel und die SG Seehausen wollen in Haldensleben keine Bruchlandung erleben. Vielmehr soll der dritte Sieg in Folge herausspringen.
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Alexander Söhnel und die SG Seehausen wollen in Haldensleben keine Bruchlandung erleben. Vielmehr soll der dritte Sieg in Folge herausspringen.

SEEHAUSEN. Während die Männer der SG Seehausen am Wochenende vor ihrer kürzesten Auswärtsfahrt in der Sachsen-Anhalt-Liga stehen, treten die Damen der SGS die weiteste Reise in dieser Saison an. Von Christian Gose

Sachsen-Anhalt-Liga Männer

HSV Haldensleben - SG Seehausen (Sa. 16 Uhr). In Haldensleben erwartet die Wischestädter ein hartes Stück Arbeit, denn der HSV ist noch punktlos und steht nach drei Niederlagen in der Liga fast schon mit dem Rücken zur Wand. Zuletzt kassierten die Ohrestädter eine 22:24-Niederlage in Güsen, Seehausens folgendem Gegner. Für Seehausens Trainer Thomas Hennigs „ist und bleibt aber Haldensleben der Favorit“ in dieser Begegnung. Neben dem Heimvorteil für den HSV führt er als Grund dafür auch den Aufwärtstrend an, den er beim Kontrahenten ausgemacht hat. Zuletzt gewann Haldensleben im HVSA-Pokal beim Ligarivalen BSV Magdeburg mit 24:22. Das sollte den Altmärkern Warnung genug sein.

Doch nach zuletzt zwei Pflichtspielsiegen in Folge kommen auch die SG-Akteure mit gewachsenem Selbstvertrauen daher. „Ich hoffe, das wir die gewonnene Sicherheit auf das Feld kriegen“, so Thomas Hennigs, der zudem darauf baut, dass seine beiden Keeper Sebastian Kramer und Sebastian Schulz erneut in so bestechender Form sind wie in den vergangenen Partien. Ansonsten gilt es, über eine geschlossene Deckung das Spiel offen zu gestalten und „wenn sich die Möglichkeit bietet, in der Endkampfphase zuzupacken“ und die Punkte mit auf die Heimfahrt zu nehnen. Dazu soll auch Steven Fothke beitragen, der wieder im Kader steht.

Sachsen-Anhalt-Liga Frauen

SV Großgrimma - SG Seehausen (So. 14 Uhr). Satte 255 km beträgt die Strecke nach Hohenmölsen, wo der SV Großgrimma seine Heimspiele in der „Glückauf-Sporthalle“ bestreitet. Natürlich treten die Wachholz-Schützlinge die weite Tour nicht an, um am Ende wieder mit leeren Händen dazustehen so wie in den vorangegangenen drei Ligaauftritten. Da aber auch die Gastgeberinnen noch ohne jeden Punkt dastehen (sie verloren bereits viermal), wird die Mannschaft aus dem südlichsten Zipfel Sachsen-Anhalts alles daran setzen, endlich ein Erfolgserlebnis zu feiern. Wer da wohl das bessere Ende für sich hat?

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