Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal mit erstem von drei Auswärtsspielen

Selfie-Alarm in Bernburg

+
Vincent Kühn jubelt mit Daniel Ujazdowski (links) und Martin Gebauer – auf dem Platz. In der Kabine gibt es bei Siegen ein Selfie, vielleicht auch in Bernburg.

Stendal. Gibt es das nächste Kabinen-Selfie vom 1. FC Lok Stendal? Freudestrahlend, die Siegesfaust geballt teilen sich die Kicker des Fußball-Verbandsligisten nach gewonnen Spielen gerne mal mit in der weiten Welt des Internets.

So wie viele Mannschaften auf diesem Globus, die sozialen Netzwerke machen es möglich. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es am Sonntag das nächste Foto von Lok gibt. Die Stendaler gastieren bei Askania Bernburg II, der Anstoß erfolgt um 14 Uhr.

Zirka zwei Stunden später könnte es soweit sein: Lok in Pose. Der Tabellensiebte aus der Rolandstadt trifft auf den abstiegsbedrohten Zwölften. Da kann man mal gewinnen. Für Lok geht es im Gegensatz zur Bernburger Oberliga-Reserve zwar nicht mehr um allzu viel in der Liga, doch Siege zu feiern ist doch das schönste was es gibt im Sport.

Auswärts zu gewinnen ist allerdings nicht gerade die Paradedisziplin von Lok in dieser Saison. Bisher gelangen Stendal nur zwei Siege in zehn Spielen. Allerdings glänzt Askania wiederum nicht zuhause – drei Siege in elf Partien. Zeit, an seiner Bilanz auf fremdem Plätzen zu feilen, hat Lok gerade in den nächsten Wochen noch genug. Mit dem Spiel in Bernburg wird für die Stendaler die Phase von drei Auswärtspartien in Folge eingeläutet. „Ich erwarte, dass wir dort unsere Auswärtspunkte aufbessern“, sagt Lok-Trainer Sven Körner vor dem Bernburg-Spiel.

Nach Bernburg geht es zum Schönebecker SC, Ende des Monats schließlich noch zum SV Merseburg. Lok geht diese Zeit mit einem Sieg im Rücken an. In der Vorwoche landete Stendal einen 4:1-Heimerfolg gegen Börde Magdeburg. Da war bei Weitem nicht alles toll. Deshalb fordert Körner, dass seine Mannschaft „die guten Phasen erweitert“. Zeitweise überrannte Lok die Magdeburger. Doch das Tempo hielten die Stendaler eben nicht nur hoch und nutzten auch nicht alle Chancen.

Für Bernburg erwartet der Coach, dass sein Team „fokussiert“ und konzentriert“ an die Sache herangeht. Wenn alles gut läuft, steht dem obligatorische Selfie aus der Bernburger Kabine nichts mehr im Weg. Bei Sieg Foto.

Von Benjamin Post

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare