Fußball – Landesliga: Gardelegen freut sich auf den Saisonstart

SSV ist selbstbewusst

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Martin Gille (rechts) und der SSV Gardelegen erwarten zum Saisonstart den Burger BC.

twe Gardelegen. „Auch wenn wir nicht wirklich wissen, wo wir genau stehen, ist die Vorfreude auf das erste Punktspiel und natürlich auch auf die gesamte Saison auf jeden Fall da“, macht SSV-Trainer Norbert Scheinert deutlich.

Für die Gardelegener beginnt am morgigen Sonnabend nach dem Aufstieg in die Fußball-Landesliga das Unternehmen Klassenerhalt. Um 15 Uhr erfolgt auf der heimischen „Rieselwiese“ der Anstoß, wenn zum Saisonauftakt der Burger BC zu Gast ist.

„Wir müssen in jedem Spiel über die volle Distanz unsere Leistung abrufen und dürfen uns mit Sicherheit keine Schwächephasen leisten. Ich kann die Konkurrenz in der Landesliga zwar nicht einschätzen, aber die Mannschaft hat das Potenzial und auch den Willen, damit wir unser Ziel erreichen“, so Scheinert. Mut sollte den Gardelegenern auf jeden Fall der Auftritt im Landespokal vor einer Woche machen. Im Duell mit dem Oberligisten TV Askania Bernburg boten die SSV-Kicker speziell in der ersten Halbzeit eine ganz starke Vorstellung und stellten dabei ihr Potenzial unter Beweis. „An diese Leistung müssen wir anknüpfen und über 90 Minuten abrufen“, unterstreicht der SSV-Coach. Wie der morgige Gegner aufläuft und was der Burger BC fußballerisch anbietet, spielt für den Gardelegener Trainer erst einmal keine große Rolle. „Wir schauen nur auf uns und wollen unser Spiel machen. Aus einer kompakten stabilen Abwehr heraus wollen wir in der Offensive immer wieder Nadelstiche setzen“, so Scheinert. So wie gegen Bernburg. Das hat soweit auch wirklich gut funktioniert. Allerdings wurden die durchaus vorhandenen Gelegenheiten nicht genutzt. In puncto Chancenverwertung müssen die SSV-Kicker noch an Effektivität zulegen beziehungsweise kaltschnäuziger vor dem gegnerischen Gehäuse agieren.

In personeller Hinsicht muss der SSV-Coach in diesem ersten Punktspiel auf Hannes Malek, Clemens-Paul Berlin, Andy Stottmeister und Maximilian Reuter verzichten. „Das ist aber kein großes Problem, denn wir haben einen breiten Kader und sind gut aufgestellt“, so Scheinert.

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